Bachs h-Moll-Messe in der Lutherkirche Apolda
Zwei Aufführungen im März 2026
Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach wird am 7. und 8. März 2026 jeweils um 17 Uhr in der Lutherkirche Apolda aufgeführt. Es musizieren der Universitätschor und die Akademische Orchestervereinigung der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung von Sebastian Krahnert. Als Solisten wirken Johanna Kaldewei, Elisabeth Rauch, Franziska Bader, Uwe Stickert und Tobias Berndt mit.
Mit der Aufführung eines der bedeutendsten Werke der geistlichen Musik setzt die Region ein klares Zeichen für anspruchsvolle Kirchenmusik und kulturelle Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadtgesellschaft.
Bachs letztes großes Vokalwerk
Die h-Moll-Messe gilt als Bachs letztes großes Vokalwerk und wird vielfach als musikalische Summe seines Schaffens verstanden. Der Komponist griff dabei teilweise auf frühere Kantatenkompositionen zurück und ergänzte diese um neu geschriebene Teile. Am Ende seines Lebens vertonte er das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes.
Das Werk zeichnet sich durch eine außergewöhnliche kompositorische Dichte aus. Mehrchörige Strukturen, kunstvolle Fugen und anspruchsvolle Arien verlangen sowohl vom Chor als auch vom Orchester und den Solisten höchste Präzision. Die musikalische Spannweite reicht von feierlichem Lobgesang bis zu Momenten stiller Innigkeit.
Inhaltlich steht die Beziehung des Menschen zu Gott im Mittelpunkt. Die alten lateinischen Texte werden in einer musikalischen Sprache interpretiert, die theologischen Anspruch und menschliche Ausdruckskraft verbindet. Damit gehört die h-Moll-Messe zu den komplexesten und zugleich eindrucksvollsten Werken der Kirchenmusik.

Musikalischer Bereich
Lutherkirche in Apolda – Historischer Raum mit kultureller Bedeutung
Die Lutherkirche in Apolda bietet einen sakralen Rahmen, der der musikalischen Dramaturgie des Werkes entspricht. Der Kirchenraum ermöglicht sowohl klangliche Transparenz als auch die Entfaltung groß angelegter Chorpassagen.
Kirchenkonzerte in Apolda besitzen eine lange Tradition und tragen zur kulturellen Identität der Stadt bei. Mit der h-Moll-Messe wird dieses Profil weiter geschärft. Die Wahl des Aufführungsortes unterstreicht den geistlichen Charakter des Werkes und verbindet historische Architektur mit lebendiger Musikpraxis.
Es musizieren der Universitätschor und die Akademische Orchestervereinigung der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Beide Ensembles stehen für kontinuierliche Probenarbeit und anspruchsvolle Konzertprojekte im Bereich der klassischen Musik.
Die musikalische Leitung liegt bei Sebastian Krahnert. Mitwirkende Solisten sind Johanna Kaldewei, Elisabeth Rauch, Franziska Bader, Uwe Stickert und Tobias Berndt. Sie übernehmen die anspruchsvollen Solo-Partien, die sowohl technische Virtuosität als auch stilistische Sicherheit im barocken Repertoire erfordern.
Ein Vertreter der künstlerischen Leitung betont: „Die h-Moll-Messe stellt höchste Anforderungen an alle Beteiligten. Zugleich eröffnet sie die Möglichkeit, zentrale Aspekte barocker Klangkultur differenziert erlebbar zu machen.“ Damit wird der künstlerische Anspruch des Projekts deutlich.
Eintrittskarten und Rahmenbedingungen
Die Aufführungen finden am Samstag, 7. März 2026, um 17 Uhr sowie am Sonntag, 8. März 2026, ebenfalls um 17 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Lutherkirche Apolda.
Tickets sind online über das entsprechende Buchungsportal sowie in der Touristinformation Jena erhältlich. Tickets online: https://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstkalender.aspx?VSTKALENDER_SERIE=10017500005363
Die Karten werden in drei Kategorien angeboten. Kategorie 1 kostet 32 Euro, ermäßigt 30 Euro. Kategorie 2 kostet 28 Euro, ermäßigt 26 Euro. Kategorie 3 kostet 18 Euro, ermäßigt 16 Euro. Ermäßigungen gelten für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Schwerbeschädigte. Zusätzlich fallen Vorverkaufsgebühren an.
Die Aufführung der h-Moll-Messe besitzt überregionale Relevanz. Werke dieser Größenordnung werden meist in größeren Städten oder spezialisierten Festivals präsentiert. Dass sie in Apolda zur Aufführung kommt, stärkt die kulturelle Sichtbarkeit der Region.

Zugleich verdeutlicht das Projekt die enge Verbindung zwischen universitärer Musikausbildung und öffentlichem Kulturleben. Die Kooperation zwischen Hochschule und Kirchenraum schafft einen niederschwelligen Zugang zu anspruchsvoller geistlicher Musik.
In einer Zeit, in der Kirchenmusik zunehmend neue Formate und Zielgruppen erschließt, bleibt die Pflege zentraler Werke des barocken Repertoires ein wichtiger Bestandteil kultureller Identität. Die h-Moll-Messe steht exemplarisch für eine Tradition, die künstlerische Exzellenz und spirituelle Tiefe miteinander verbindet.
Nachhaltige Impulse für das Musikleben
Mit den beiden Aufführungen im März 2026 setzen die beteiligten Ensembles ein Signal für kontinuierliche musikalische Arbeit auf hohem Niveau. Das Projekt kann Impulse für weitere Kooperationen zwischen Universität, Kirchen und Kulturinstitutionen in Thüringen geben.
Langfristig trägt die regelmäßige Aufführung großer chorsinfonischer Werke zur Nachwuchsförderung im Chor- und Orchesterbereich bei. Gleichzeitig stärkt sie das kulturelle Profil von Apolda als Standort für qualitätsvolle Kirchenkonzerte.
Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach wird am 7. und 8. März 2026 jeweils um 17 Uhr in der Lutherkirche Apolda aufgeführt. Veranstalter sind die beteiligten Ensembles der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung von Sebastian Krahnert. Die Konzerte richten sich an Liebhaber klassischer Musik, an kirchenmusikalisch Interessierte sowie an ein breites Publikum in Thüringen und darüber hinaus.
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Veranstaltungshinweis Musikalischer Bereich der FSU | Foto, J.Scheere | Veranstaltungen im Eventkalender



















