Aktive Pause im StadtLab Jena: Gesundheitsangebote für den Alltag
Am Donnerstag, 19. März 2026, lädt die Stadt Jena im Rahmen des bundesweiten Tags des Gesundheitsamtes zu einem vielfältigen Gesundheitsprogramm in das StadtLab im Rathaus ein. Zwischen 11.30 Uhr und 17.00 Uhr stehen kostenfreie Mitmachangebote, Informationsstände und Vorträge im Mittelpunkt. Ziel ist es, Bewegung, Prävention und Gesundheitsbewusstsein direkt in den Alltag der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren.
Niedrigschwellige Bewegungsangebote zur Mittagszeit
Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die sogenannte „Aktive Pause“. Der Stadtsportbund Jena bietet kurze Bewegungseinheiten an, die ohne Anmeldung besucht werden können.
Geplant sind zwei Yoga-Sessions um 11.30 Uhr und 12.30 Uhr sowie zwei Zumba-Angebote um 13.30 Uhr und 14.30 Uhr. Die Formate richten sich ausdrücklich an alle Interessierten, unabhängig von Alter oder Fitnesslevel.
Die Angebote sollen zeigen, wie bereits kurze Bewegungseinheiten dazu beitragen können, Verspannungen zu lösen und die Konzentration zu steigern. Gerade in der Mittagspause bietet sich die Gelegenheit, körperliche Aktivität unkompliziert in den Arbeitsalltag zu integrieren.
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Stadtklimaspaziergang und Vortrag ergänzen Programm
Am Nachmittag wird das Programm durch weitere inhaltliche Schwerpunkte ergänzt. Um 15.00 Uhr startet ein Stadtklimaspaziergang mit Daniel Knopf. Dabei werden Zusammenhänge zwischen Stadtklima, Umweltbedingungen und Gesundheit anschaulich vermittelt.
Um 17.00 Uhr folgt ein Vortrag von Sylvia Sänger unter dem Titel „Humorvoll gesund bleiben“. Im Fokus steht die Bedeutung von Humor für das psychische Wohlbefinden und die Gesundheitsförderung.
Diese Kombination aus Bewegung, Wissensvermittlung und praktischen Impulsen soll unterschiedliche Zugänge zum Thema Gesundheit eröffnen.
Informationsstände geben Einblicke in die Arbeit des Gesundheitsamtes
Ergänzend informieren Mitarbeitende des Fachdienstes Gesundheit über ihre Arbeit. Thematische Schwerpunkte reichen von Prävention und Hygiene bis hin zu Beratungsangeboten für verschiedene Zielgruppen.
Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst stellt unter anderem die Schuleingangsuntersuchung vor und informiert über deren Ablauf und Bedeutung. Damit wird ein Einblick in zentrale Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gegeben.
Die Informationsstände bieten Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, direkt mit Fachpersonal ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu klären.
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Bedeutung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes
Der Tag des Gesundheitsamtes steht bundesweit unter dem Motto „Vielfalt Gesundheit“. Ziel ist es, die Rolle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Kathleen Lützkendorf, Dezernentin für Soziales, Gesundheit, Zuwanderung und Klima der Stadt Jena, betont die gesellschaftliche Relevanz:
„Der Öffentliche Gesundheitsdienst schützt Gesundheit dort, wo sie entsteht: im Alltag der Menschen.“
Die Veranstaltung verdeutlicht, dass Gesundheitsförderung nicht ausschließlich im medizinischen System stattfindet. Vielmehr spielen Prävention, Aufklärung und niedrigschwellige Angebote eine zentrale Rolle.
Gerade kommunale Strukturen sind entscheidend, um Gesundheitsangebote wohnortnah und für breite Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen.

StadtLab als Ort für Austausch und Beteiligung
Das StadtLab im Rathaus Jena dient als offener Raum für Information, Dialog und Beteiligung. Veranstaltungen wie die Aktive Pause nutzen diesen Ort gezielt, um Bürgerinnen und Bürger direkt anzusprechen.
Die Kombination aus Mitmachangeboten und Informationsvermittlung schafft eine niedrigschwellige Atmosphäre. Gesundheit wird dabei nicht abstrakt vermittelt, sondern praktisch erlebbar gemacht.
Insbesondere die offene Gestaltung ohne Teilnahmegebühren oder Anmeldepflicht senkt Zugangshürden und fördert die Teilnahme.
JenaMedia – Veranstaltungstipp:
Axel Rudi Pell am 27.03. live im F-Haus Jena

Ausblick: Prävention als zentrale Aufgabe der Kommunen
Mit Formaten wie der Aktiven Pause setzt die Stadt Jena auf präventive Ansätze in der Gesundheitsförderung. Ziel ist es, langfristig gesundheitliche Risiken zu reduzieren und die Lebensqualität zu erhöhen.
Solche Veranstaltungen können Impulse geben, um Bewegung und gesundheitsbewusstes Verhalten dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Gleichzeitig stärken sie das Bewusstsein für die Bedeutung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.
Perspektivisch könnten ähnliche Angebote verstärkt in kommunale Programme integriert werden. Damit würde die Rolle der Städte und Gemeinden als zentrale Akteure in der Gesundheitsprävention weiter ausgebaut.
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