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SUMMARY:Wichtiger Vortrag am 25.06. erinnert an Eduard Rosenthal
DESCRIPTION:Vortrag über Eduard Rosenthal in der Ernst-Abbe-Bücherei: „Die Bibliothek als Lebensspur“ erinnert an einen Wegbereiter Thüringens\nAm 25. Juni 2026 jährt sich der Todestag von Eduard Rosenthal zum 100. Mal. Aus diesem Anlass laden die Ernst-Abbe-Bücherei und der Neue Lesehallenverein e.V. zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Die Bibliothek als Lebensspur“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag\, 25. Juni 2026\, um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. \nIm Mittelpunkt des Abends steht das Leben und Wirken des Juristen Eduard Rosenthal\, der als einer der bedeutenden Staatsrechtler seiner Zeit gilt. Bekannt wurde er insbesondere als Mitgestalter der Thüringer Verfassung. Darüber hinaus prägte er die Entwicklung des Bibliothekswesens und der öffentlichen Bildungsarbeit in Jena über mehrere Jahrzehnte hinweg. \nMit dem Gedenkabend würdigen die Veranstalter sowohl Rosenthals rechtspolitisches Wirken als auch seinen Beitrag zur Geschichte der öffentlichen Lesehallen und Bibliotheken. Die Veranstaltung richtet sich an historisch Interessierte\, Bürgerinnen und Bürger\, Forschende sowie alle\, die sich für die Entwicklung des Bildungs- und Kulturlebens in Jena interessieren. \nJenaMedia – Veranstaltungstipp: \nSpanisches Theater ¿Amor? ¡Amor! am 08.07. im Kassa Jena\nSpanisches Theater ¿Amor? ¡Amor! am 08.07. im Kassa\, Foto: Illustration via KI\nEduard Rosenthal prägte die Entwicklung des Jenaer Lesehallenvereins\nEduard Rosenthal war eng mit der Geschichte des Jenaer Lesehallenvereins verbunden. Gemeinsam mit Ernst Abbe und dem Rechtsanwalt Hermann Zeiss verfasste er die Satzung des Vereins. Darüber hinaus gehörte Rosenthal zu den Gründungsmitgliedern der Institution. \nVon 1899 bis zu seinem Tod im Jahr 1926 war er Vorsitzender des Vereinsvorstandes. In dieser Funktion begleitete er über viele Jahre die Entwicklung der öffentlichen Lesehalle und Volksbibliothek in Jena. \nSein Engagement fiel in eine Zeit gesellschaftlicher Veränderungen\, in der Bildungseinrichtungen und öffentliche Bibliotheken zunehmend als Orte des Wissenszugangs und der kulturellen Teilhabe verstanden wurden. Die Arbeit des Lesehallenvereins leistete hierzu einen wichtigen Beitrag innerhalb der Stadtgesellschaft. \nVorträge beleuchten Bibliotheksgeschichte und Forschungsergebnisse\nUnter dem Titel „Die Bibliothek als Lebensspur“ werden zwei Vorträge unterschiedliche Perspektiven auf das Leben und Wirken Rosenthals eröffnen. \nDr. Dietmar Ebert beschäftigt sich mit Rosenthals Engagement für die öffentliche Lesehalle und Volksbibliothek in den Jahren zwischen 1896 und 1914. Dabei wird die Rolle Rosenthals bei der Entwicklung öffentlicher Bildungsangebote sowie sein Einfluss auf die bibliothekarische Infrastruktur der Stadt beleuchtet. \nEin weiterer Programmpunkt widmet sich Rosenthals persönlicher Arbeitsbibliothek. Thomas Witzgall stellt seine Recherchen zu diesem Bestand und dessen späterem Verbleib vor. Die Untersuchung ermöglicht Einblicke in die wissenschaftlichen Arbeitsgrundlagen des Juristen und eröffnet neue Perspektiven auf sein intellektuelles Umfeld. \nEduard Rosenthal (c) Universitätsarchiv Jena\nErinnerung an den „Vater“ der Thüringer Verfassung\nEduard Rosenthal nimmt in der Geschichte Thüringens eine besondere Stellung ein. Aufgrund seiner maßgeblichen Beteiligung an der Ausarbeitung der Thüringer Verfassung wird er häufig als deren „Vater“ bezeichnet. \nSein Wirken reichte jedoch über die Staatsrechtslehre hinaus. Rosenthal engagierte sich auch für kulturelle und gesellschaftliche Einrichtungen. Die Verbindung von wissenschaftlicher Arbeit\, politischem Engagement und kultureller Verantwortung prägt bis heute das öffentliche Bild seiner Person. \nDie Erinnerung an sein Lebenswerk besitzt daher sowohl eine historische als auch eine regionale Bedeutung. Gerade zum 100. Todestag bietet die Veranstaltung Gelegenheit\, die vielfältigen Facetten seines Wirkens erneut in den Blick zu nehmen. \nBedeutung für die Kultur- und Bildungsgeschichte Jenas\nDie Veranstaltung verdeutlicht die enge Verbindung zwischen Bibliotheken\, Bildung und gesellschaftlicher Entwicklung. Einrichtungen wie die öffentliche Lesehalle und die Volksbibliothek schufen bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert Möglichkeiten des freien Zugangs zu Wissen und Literatur. \nDie Geschichte dieser Institutionen ist eng mit Persönlichkeiten wie Eduard Rosenthal\, Ernst Abbe und Hermann Zeiss verknüpft. Ihr gemeinsames Engagement trug dazu bei\, Bildungsangebote dauerhaft in der Stadt zu verankern. \nDer Vortrag bietet deshalb nicht nur einen Rückblick auf eine bedeutende Persönlichkeit\, sondern auch auf die Entwicklung öffentlicher Kultur- und Bildungseinrichtungen in Jena. \nÖffentliche Veranstaltung mit freiem Eintritt\nDie Ernst-Abbe-Bücherei und der Neue Lesehallenverein e.V. laden alle Interessierten zur Teilnahme ein. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag\, 25. Juni 2026\, um 19.30 Uhr. \nMit dem Vortragsabend wird an eine Persönlichkeit erinnert\, deren Wirken die Geschichte Thüringens und der Stadt Jena nachhaltig geprägt hat. Gleichzeitig eröffnet die Veranstaltung die Möglichkeit\, neue Forschungsergebnisse kennenzulernen und die Bedeutung öffentlicher Bibliotheken im historischen Kontext einzuordnen. \nVeranstaltungsdaten im Überblick: \n\nTitel: „Die Bibliothek als Lebensspur“\nDatum: Donnerstag\, 25. Juni 2026\nUhrzeit: 19.30 Uhr\nVeranstalter: Ernst-Abbe-Bücherei und Neuer Lesehallenverein e.V.\nThema: Leben und Wirken von Eduard Rosenthal\nReferenten: Dr. Dietmar Ebert und Thomas Witzgall\nEintritt: frei\n\nGastgeber\, EAB // JenaKultur | Fotografik\, Universitätsarchiv Jena | Veranstaltungen im Eventkalender
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