Spendenaktion für Brovary. Große Solidarität aus Jena – weitere Unterstützung für Generatoren erforderlich
18.826 Euro aus 120 Einzelspenden gesammelt
Die Hilfsbereitschaft in Jena für die ukrainische Partnerstadt Brovary ist weiterhin groß. Seit dem Start des städtischen Spendenaufrufs sind bis zum 16. Februar 2026 insgesamt 18.826 Euro durch 120 Einzelspenden eingegangen.
Die Stadt Jena bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen, die diese schnelle und konkrete Unterstützung möglich machen. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass der Bedarf vor Ort weiterhin hoch ist. Ziel der Spendenaktion bleibt die Anschaffung dringend benötigter Generatoren zur Sicherstellung der Energieversorgung.
Die Fahrgastbefragung im Jenaer Nahverkehr startet am 23.02.2026. Erfasst werden Ticketarten in Bus und Bahn. Teilnahme freiwillig.

Energieversorgung als zentrale Herausforderung
Die Lage in der Ukraine ist weiterhin von erheblichen infrastrukturellen Belastungen geprägt. Besonders die Energieversorgung stellt vielerorts eine große Herausforderung dar. Wiederkehrende Ausfälle der Strominfrastruktur gefährden die Funktionsfähigkeit von Einrichtungen der Daseinsvorsorge.
Mit der aktuellen Spendenaktion setzt die Stadt Jena ein klares Zeichen der Solidarität mit ihrer Partnerstadt Brovary. Im Mittelpunkt steht die Finanzierung zusätzlicher, leistungsfähiger Generatoren. Diese sollen im Falle von Stromausfällen eine stabile Energieversorgung gewährleisten und damit wichtige öffentliche Einrichtungen absichern.
„Die große Spendenbereitschaft zeigt, wie stark der Zusammenhalt in unserer Stadt ist. Ich danke allen Menschen in Jena, die mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass wir unseren Partnern in Brovary ganz konkret helfen können. Diese Solidarität ist ein wichtiges Zeichen und sie macht einen echten Unterschied vor Ort“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Nitzsche.
Generator der Feuerwehr Jena als ergänzender Baustein
Neben dem gezielten Ankauf neuer Generatoren wurde in enger fachlicher Abstimmung zwischen den Feuerwehren beider Städte eine zusätzliche Maßnahme entwickelt. Ein bewährter Generator aus dem Bestand der Feuerwehr Jena soll ergänzend zur Verfügung gestellt werden.
Das Gerät, ein DDR-Modell mit einem internen Verrechnungswert von 2.500 Euro, soll über Spendengelder abgelöst werden. Nach der formalen Abwicklung kann der Generator offiziell an die Partner in Brovary übergeben werden.
Die Stadt betont jedoch, dass dieser Schritt eine Ergänzung darstellt. Der Schwerpunkt der Spendenaktion liegt weiterhin klar auf dem Ankauf neuer, leistungsfähiger Generatoren, die den aktuellen technischen Anforderungen und Bedarfen vor Ort entsprechen.
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Flexible Mittelverwendung für schnelle Hilfe
Gemeinsam mit den Partnern in Brovary wird fortlaufend geprüft, wie die eingegangenen Mittel am effizientesten eingesetzt werden können. Dabei stehen zwei Wege im Fokus.
Zum einen der Kauf geeigneter Technik in Deutschland mit anschließendem Transport in die Ukraine. Zum anderen die direkte Finanzierung eines Einkaufs vor Ort in der Ukraine, sofern dies schneller oder wirtschaftlicher umsetzbar ist.
Beide Optionen ermöglichen eine bedarfsgerechte und zeitnahe Hilfe. Die flexible Handhabung der Spendengelder stellt sicher, dass auf aktuelle Entwicklungen schnell reagiert werden kann.
Hilfsaktionen greifen ineinander
Die Spendenaktion ist Teil eines umfassenderen Engagements im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Jena und Brovary. Parallel werden weitere Unterstützungsmaßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem Hilfspakete mit medizinischer, technischer und mobiler Ausstattung.
Diese kombinierte Unterstützung zeigt, wie vielfältig die Hilfe der Stadtgesellschaft, der Verwaltung und städtischer Partnerorganisationen ist. Während Sachspenden konkrete Güter bereitstellen, ermöglicht der Spendenaufruf flexible Reaktionen auf besonders dringende Bedarfe, insbesondere im Bereich der Energieversorgung.
Die enge Abstimmung mit den Verantwortlichen in Brovary gewährleistet, dass die Hilfe zielgerichtet ankommt. Damit unterstreicht Jena die Bedeutung einer aktiven und belastbaren Städtepartnerschaft auch in Krisenzeiten.
Regionale Verantwortung und gesellschaftliche Einordnung
Die anhaltende Solidarität aus Jena ist Ausdruck einer breiten gesellschaftlichen Verantwortung. Städtepartnerschaften sind nicht nur symbolische Verbindungen. Sie schaffen konkrete Netzwerke der Zusammenarbeit und Unterstützung.
Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich der Wert solcher Partnerschaften. Die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger sowie regionaler Unternehmen verdeutlicht, dass kommunale Solidarität über geografische Grenzen hinaus wirken kann.
Die bisher eingegangenen 18.826 Euro sind ein starkes Signal. Gleichzeitig macht die Stadt deutlich, dass zusätzliche Mittel notwendig sind, um weitere Generatoren zeitnah anschaffen und bereitstellen zu können.

Aufruf zu weiteren Spenden
Die Stadt Jena ruft daher weiterhin zur Unterstützung der Spendenaktion für Brovary auf. Jede zusätzliche Spende trägt dazu bei, die Energieversorgung wichtiger Einrichtungen nachhaltig zu sichern.
Ziel ist es, möglichst schnell weitere neue Generatoren zu beschaffen und bereitzustellen. Die anhaltende Solidarität soll konkret und wirksam bleiben.
Spendenkonto und steuerliche Hinweise
Für die Aktion wurde ein zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet. Jeder eingezahlte Euro fließt direkt in die Beschaffung der Generatoren sowie in die notwendige Logistik.
Kontoinhaber: Stadt Jena
IBAN: DE37 8305 3030 0000 0029 50
BIC: HELADEF1JEN
Verwendungszweck: 99999.02081
Ab einer Spende von 300 Euro stellt die Stadtkasse zu Beginn des Folgejahres eine Spendenbescheinigung aus. Die Adresse sollte hierfür im Verwendungszweck angegeben werden. Bei Spenden unter 300 Euro genügt der Kontoauszug als Nachweis für das Finanzamt.
Städtepartnerschaft als verlässliches Fundament
Die Spendenaktion für Brovary zeigt, wie handlungsfähig kommunale Netzwerke in Krisensituationen sein können. Jena und Brovary stehen weiterhin in engem Austausch, um Bedarfe zu identifizieren und Unterstützung gezielt zu leisten.
Die kommenden Wochen werden entscheidend dafür sein, wie viele zusätzliche Generatoren angeschafft werden können. Die Stadt setzt darauf, dass die hohe Solidarität anhält.
Die bisherige Resonanz belegt, dass die Städtepartnerschaft auch unter schwierigen Bedingungen trägt. Sie ermöglicht konkrete Hilfe, schnell, verlässlich und dort, wo sie dringend gebraucht wird.
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