Tag der Stadtgeschichte in Jena am 14. März 2026
Erinnerungsräume und verschwundene Bauwerke im Fokus
Am 14. März 2026 veranstaltet JenaKultur gemeinsam mit zahlreichen Partnern den 14. Tag der Stadtgeschichte. Unter dem Titel „Erinnerungsräume“ richtet sich der Blick auf historische Bauwerke, die das Stadtbild Jenas prägten, heute aber nicht mehr existieren. Die Veranstaltung widmet sich der Dokumentation und Vermittlung der architektonischen und kulturellen Vergangenheit der Stadt.
Die zentrale Frage des Tages lautet: Welche Spuren des alten Jena sind noch im kollektiven Gedächtnis der Stadt vorhanden, und wie prägen historische Gebäude die heutige Identität? Besucher:innen erhalten die Gelegenheit, die Entwicklung der Stadt aus verschiedenen Perspektiven zu erleben und sich aktiv in den Dialog einzubringen.
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Programm in ThULB und im Stadtgebiet
Ab 10:30 Uhr startet das abwechslungsreiche Programm in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena. Neben Vorträgen und Präsentationen bieten Expert:innen Führungen durch die Stadt an, die historische Standorte und ehemals markante Bauwerke erlebbar machen.
Thematisch reicht das Angebot von den einflussreichen Persönlichkeiten der industriellen Entwicklung Jenas bis hin zu Architekturgeschichten und städtebaulichen Transformationen. Besucher:innen lernen, welche Faktoren zum Verschwinden bestimmter Gebäude führten und wie diese Veränderungen das heutige Stadtbild beeinflussen.
Den Abschluss bildet ein öffentliches Stadtgespräch, bei dem die Bürger:innen selbst zu Wort kommen. In moderierten Gesprächsrunden werden Erinnerungen, Beobachtungen und Perspektiven auf den historischen Wandel der Stadt diskutiert.
Historischer Kontext und gesellschaftliche Bedeutung
Die Veranstaltung bietet nicht nur Einblicke in die Geschichte der Stadt, sondern beleuchtet auch den gesellschaftlichen Wandel und die urbanistische Entwicklung Jenas. Historische Gebäude, die heute nicht mehr existieren, zeigen auf, wie Architektur, Industrie und Stadtplanung über Jahrzehnte die Lebensqualität, Kultur und Identität der Stadt beeinflusst haben.
„Der Tag der Stadtgeschichte ermöglicht es, die Geschichte unserer Stadt greifbar zu machen und den Dialog zwischen Bürger:innen und Expert:innen zu fördern“, erklärt eine Sprecherin von JenaKultur. „Wir wollen vermitteln, wie wichtig es ist, historische Spuren zu dokumentieren und in das heutige Stadtbild zu integrieren.“
JenaMedia – Veranstaltungstipp:
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Kostenfreier Zugang und breite Zielgruppe
Der gesamte Besuch der Programmpunkte ist kostenfrei. Damit richtet sich der Tag der Stadtgeschichte gleichermaßen an Historiker:innen, Studierende, Familien und interessierte Bürger:innen. Das Konzept fördert niedrigschwelligen Zugang zu historischen Informationen und bietet die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme.
Ausblick und langfristige Wirkung
Mit der Veranstaltung wird das Bewusstsein für den Stadtwandel gestärkt und die lokale Erinnerungskultur gefördert. Die Dokumentation verschwundener Bauwerke und die Diskussion über den städtischen Wandel dienen nicht nur der historischen Bildung, sondern auch der Inspiration für zukünftige Stadtentwicklungsprojekte.
JenaKultur plant, den Tag der Stadtgeschichte als feste Größe im städtischen Veranstaltungskalender zu etablieren und die gewonnenen Erkenntnisse für digitale Archive, Publikationen und Folgeprojekte nutzbar zu machen. Ziel ist es, historische Zusammenhänge verständlich darzustellen und einen nachhaltigen Beitrag zur Kulturvermittlung in der Region zu leisten.

Besucher:innen können am 14. März 2026 ab 10:30 Uhr die ThULB und das Stadtgebiet Jenas erkunden und die „Erinnerungsräume“ der Stadtgeschichte hautnah erleben.
Das Programm bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Formate, die historische Perspektiven mit aktuellen Fragen der Stadtgeschichte verbinden. Vorträge von Fachleuten aus den Bereichen Geschichte, Architektur und Stadtentwicklung geben Einblicke in die Hintergründe des städtebaulichen Wandels in Jena. Ergänzend dazu laden thematische Stadtrundgänge dazu ein, ehemalige Standorte bedeutender Gebäude im heutigen Stadtbild zu entdecken.
Darüber hinaus stehen Führungen, Workshops sowie eine Filmvorführung auf dem Programm. Diese unterschiedlichen Angebote ermöglichen es Besucherinnen und Besuchern, sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit der Vergangenheit der Stadt auseinanderzusetzen. Dabei wird deutlich, wie stark Erinnerungen an konkrete Orte gebunden sind und welche Bedeutung ihnen für das historische Bewusstsein einer Stadt zukommt.
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Fotos, Frank Liebold // Jenafotografx | Veranstaltungen im Eventkalender



















