Warnstreik im Nahverkehr Jena: Notverkehr zwischen Stadtzentrum und Lobeda eingerichtet

Update via Mittwoch, 11.03.2026

Für Teile des Saale-Holzland-Kreises gilt derzeit ein eingeschränkter Notfahrplan auf ausgewählten Buslinien. Eine Übersicht über die aktuell bedienten Verbindungen sowie weitere Informationen zum Streik und zum Ersatzangebot stellt der Betreiber online unter www.stadtwerke-jena.de/streik-jnv bereit.

Auch im Stadtgebiet von Jena wurde erneut ein begrenztes Ersatzangebot organisiert. Ziel ist es, zumindest eine zentrale Verkehrsverbindung im Stadtgebiet während des Warnstreiks aufrechtzuerhalten.

Der Notverkehr wird seit den frühen Morgenstunden schrittweise aufgebaut. Seit etwa 6:30 Uhr verkehren Busse zwischen dem Stadtzentrum und den südlichen Stadtteilen Lobeda-West und Lobeda-Ost. Die Busse fahren vom Löbdergraben über die Stadtrodaer Straße in Richtung Lobeda-Ost.

Warnstreik in Jena: Wichtige Hinweise zum Notverkehr. Foto: Frank Liebold, Jenafotografx
Warnstreik in Jena: Wichtige Hinweise zum Notverkehr. Foto: Frank Liebold, Jenafotografx

Die Verbindungen werden voraussichtlich bis 14 Uhr im 15-Minuten-Takt angeboten. Jede zweite Fahrt führt über Lobeda-West, bevor sie Lobeda-Ost erreicht. Alle Haltestellen entlang der Strecke werden regulär angefahren, sodass Fahrgäste entlang der wichtigen Hauptachse weiterhin eine eingeschränkte Verbindung nutzen können.

Fahrgäste sollten jedoch beachten, dass die zusätzlich eingesetzten Busfahrten aufgrund der Streiksituation nicht in die digitalen Fahrplanauskunftssysteme integriert werden können. Auch an den elektronischen Anzeigetafeln an den Haltestellen werden diese Fahrten nicht angezeigt. Aktuelle Informationen sowie eine Fahrplantabelle zum Notverkehr sind daher ausschließlich online verfügbar.

Nicht alle Verkehrsunternehmen beteiligen sich am Warnstreik. Dadurch können auf einzelnen Linien weiterhin Fahrten stattfinden.

Da sich die PVG Weimarer Land nicht an den Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt, sind auf der Linie 16 zwischen Isserstedt, Mühltal, dem Stadtzentrum und dem Ziegenhainer Tal einzelne Verbindungen möglich. Auch auf der Linie 28 zwischen Isserstedt und dem Busbahnhof können einzelne Fahrten stattfinden.

Weitere Verkehrsunternehmen sind ebenfalls nicht vom Streik betroffen. Dazu zählen KomBus sowie das Verkehrsunternehmen Andreas Schröder. Dadurch können auf einigen regionalen Linien weiterhin Fahrten durchgeführt werden. So verkehren einzelne Busse auf der Linie 47 zwischen dem Busbahnhof, Lobeda-Ost und dem Ilmnitz-Kreisel sowie auf der Linie 48 zwischen Busbahnhof, Burgaupark und Maua.

Auch hierzu finden Fahrgäste weiterführende Informationen sowie aktuelle Hinweise zum Streik unter www.stadtwerke-jena.de/streik-jnv.

Vom Warnstreik im kommunalen Nahverkehr nicht betroffen ist der regionale Bahnverkehr. Die Regionalzüge der Deutschen Bahn, der Erfurter Bahn sowie von Abellio verkehren weiterhin nach regulärem Fahrplan und können für viele Fahrgäste eine alternative Verbindung darstellen.

Nach derzeitiger Planung sollen die Streikmaßnahmen in der Nacht zu Donnerstag enden. Voraussichtlich gegen 3 Uhr am Donnerstag, dem 12. März, wird der reguläre Linienbetrieb wieder aufgenommen.

Update via Dienstag, 10.03.2026

Aufgrund des anhaltenden Warnstreiks bei den Beschäftigten des Jenaer Nahverkehr und der JES Verkehrsgesellschaft bleibt der reguläre Bus- und Straßenbahnbetrieb in Jena sowie im Saale-Holzland-Kreis weiterhin eingestellt. Nach aktuellem Stand ist bis Donnerstag, 12. März, 3 Uhr nicht mit einer Wiederaufnahme des regulären Linienverkehrs zu rechnen.

Für den Saale-Holzland-Kreis wurde auf einzelnen Linien ein eingeschränkter Notfahrplan eingerichtet. Fahrgäste können die entsprechenden Verbindungen online einsehen.

Auch im Stadtgebiet von Jena konnte erneut ein begrenztes Ersatzangebot organisiert werden. Gemeinsam mit Mitarbeitenden, die sich nicht an den Streikmaßnahmen beteiligen, wird ein Notverkehr mit Bussen bereitgestellt. Dieser wird ab 6:30 Uhr schrittweise aufgenommen und bedient eine zentrale Verkehrsachse zwischen dem Stadtzentrum sowie Lobeda-Ost und Lobeda-West.

Die Busse verkehren am Dienstag, 10. März, voraussichtlich zwischen 6:30 Uhr und 14 Uhr im 30-Minuten-Takt. Ausgangspunkt ist der Löbdergraben. Von dort fahren die Busse über die Stadtrodaer Straße in Richtung Lobeda-Ost. Jede zweite Verbindung führt zusätzlich über Lobeda-West, bevor sie Lobeda-Ost erreicht. Entlang der Strecke werden alle Haltestellen bedient. Detaillierte Informationen sowie eine Fahrplantabelle stehen online zur Verfügung.

Da der Notverkehr kurzfristig organisiert werden musste, können die zusätzlichen Fahrten nicht in die digitalen Fahrplanauskünfte integriert werden. Auch an den Haltestellen erscheinen diese Verbindungen nicht auf den elektronischen Anzeigetafeln.

Ob am kommenden Streiktag, Mittwoch, 11. März, erneut ein Notangebot eingerichtet werden kann, entscheidet sich erst am jeweiligen Streiktag selbst. Die Verkehrsbetriebe informieren dazu kurzfristig über ihre Informationskanäle. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den aktuellen Stand zu informieren und mögliche Ausfälle einzuplanen.

Einzelne Busverbindungen können dennoch stattfinden, da einige Verkehrsunternehmen nicht vom Streik betroffen sind. So verkehren auf den Linien 16 zwischen Isserstedt, Mühltal, Stadtzentrum und Ziegenhainer Tal sowie auf der Linie 28 zwischen Isserstedt und Busbahnhof einzelne Fahrten.

Auch auf den Linien 47 zwischen Busbahnhof, Lobeda-Ost und Ilmnitz Kreisel sowie auf der Linie 48 zwischen Busbahnhof, Burgaupark und Maua werden einzelne Verbindungen regulär durchgeführt. Diese Fahrten werden von Unternehmen betrieben, die nicht an den Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt sind.

Vom Warnstreik nicht betroffen sind zudem die regionalen Bahnverbindungen. Züge der Deutsche Bahn, der Erfurter Bahn sowie von Abellio Rail Mitteldeutschland verkehren weiterhin planmäßig.

Weitere aktuelle Informationen zum Streik, zum Notverkehr und zu möglichen Fahrten stehen online zur Verfügung.

Nach dem voraussichtlichen Ende der Streikmaßnahmen am Donnerstag, 12. März, gegen 3 Uhr soll der reguläre Linienbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden. Dennoch kann es auch danach noch zu einzelnen Verspätungen oder Fahrtausfällen kommen, da sich der Betriebsablauf zunächst wieder stabilisieren muss. Fahrgäste werden daher gebeten, auch nach Streikende weiterhin aktuelle Informationen zu beachten.

Warnstreik im Nahverkehr Jena. Notbusse zwischen Stadtzentrum und Lobeda, eingeschränkter Betrieb bis 12. März möglich. Foto: Frank Liebold, Jenafotografx
Warnstreik im Nahverkehr Jena. Notbusse zwischen Stadtzentrum und Lobeda, eingeschränkter Betrieb bis 12. März möglich. Foto: Frank Liebold, Jenafotografx

Warnstreik legt regulären Nahverkehr vorübergehend lahm

Im öffentlichen Nahverkehr in Jena und im Saale-Holzland-Kreis kommt es derzeit zu erheblichen Einschränkungen. Seit Montag, 9. März, 3 Uhr, befinden sich Beschäftigte des Jenaer Nahverkehrs sowie der JES Verkehrsgesellschaft in einem Warnstreik. Infolge der Arbeitsniederlegung ist bis voraussichtlich Donnerstag, 12. März, 3 Uhr kein regulärer Betrieb von Bussen und Straßenbahnen möglich.

Um die Auswirkungen für Fahrgäste zu begrenzen, wurde im Stadtgebiet von Jena ein eingeschränktes Notangebot eingerichtet. Zusätzlich gilt im Saale-Holzland-Kreis auf ausgewählten Linien ein Notfahrplan.

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Inspirierender Lesefrühling ab 19.03. in der Jenaer EAB. Fotografik: Illustration via KI

Eingeschränkter Bus-Notverkehr im Stadtgebiet von Jena

Trotz der Streiksituation konnte im Stadtgebiet ein begrenzter Notverkehr organisiert werden. Dieser wird mit Unterstützung von Beschäftigten durchgeführt, die sich nicht an den Streikmaßnahmen beteiligen.

Der Busbetrieb wurde am Montagmorgen schrittweise ab 6:30 Uhr aufgenommen. Bedient wird insbesondere die wichtige Verkehrsachse zwischen dem Stadtzentrum und den Stadtteilen Lobeda-West sowie Lobeda-Ost.

Die Busse verkehren voraussichtlich in der Zeit von 6:30 Uhr bis etwa 14 Uhr im 30-Minuten-Takt. Startpunkt ist der Löbdergraben im Stadtzentrum. Die Strecke führt über die Stadtrodaer Straße nach Lobeda-Ost. Jede zweite Fahrt wird über Lobeda-West geführt.

Alle Haltestellen entlang der Strecke werden planmäßig bedient.

Fahrplaninformationen nur online verfügbar

Aufgrund der kurzfristigen Organisation des Notverkehrs können diese zusätzlichen Fahrten derzeit nicht in digitale Fahrplanauskunftssysteme integriert werden. Auch an den Haltestellen selbst werden die Sonderfahrten nicht angezeigt.

Fahrgäste werden daher gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Informationen zu informieren. Eine Fahrplantabelle sowie weitere Hinweise zum Notbetrieb sind auf der Website der Stadtwerke Jena abrufbar.

Der eingeschränkte Betrieb kann sich kurzfristig ändern. Daher wird empfohlen, die Informationen regelmäßig zu überprüfen.

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Notfahrplan im Saale-Holzland-Kreis auf ausgewählten Linien

Auch im Saale-Holzland-Kreis kommt es infolge des Warnstreiks zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Auf einzelnen Linien gilt ein Notfahrplan, der ebenfalls auf der Internetseite der Stadtwerke Jena veröffentlicht wurde.

Dieser Fahrplan berücksichtigt verfügbare Fahrzeuge und Personalressourcen während der Streikdauer. Dennoch müssen Fahrgäste weiterhin mit Ausfällen und zeitlichen Abweichungen rechnen.

Teilweise regulärer Betrieb auf einzelnen Linien

Nicht alle Buslinien im regionalen Verkehrsnetz sind vom Streik betroffen. So beteiligen sich die Beschäftigten der PVG Weimarer Land erneut nicht an den Arbeitsniederlegungen.

Dadurch können auf bestimmten Linien weiterhin Fahrten stattfinden, sofern diese regulär von der PVG durchgeführt werden. Dies betrifft insbesondere:

  • Linie 16 zwischen Isserstedt, Mühltal, Stadtzentrum und Ziegenhainer Tal

  • Linie 28 zwischen Isserstedt und dem Busbahnhof

Diese Fahrten erfolgen nach dem üblichen Fahrplan, soweit sie durch die PVG betrieben werden.

Pendelverbindungen aus dem Umland weiterhin in Betrieb

Auch Verbindungen von Verkehrsunternehmen aus dem Umland sind vom Warnstreik nicht betroffen. Fahrten der VMT-Verbundpartner KomBus sowie des Verkehrsunternehmens Andreas Schröder, die aus dem Saale-Holzland-Kreis nach Jena einpendeln, verkehren regulär.

Dies betrifft unter anderem einzelne Fahrten auf den Linien:

  • Linie 47 zwischen Busbahnhof, Lobeda-Ost und Ilmnitz Kreisel

  • Linie 48 zwischen Busbahnhof, Burgaupark und Maua

Auch diese Fahrten können weiterhin planmäßig genutzt werden.

Regionalzüge weiterhin regulär unterwegs

Vom Warnstreik im Jenaer Nahverkehr nicht betroffen sind die regionalen Zugverbindungen. Die Züge der Deutschen Bahn, der Erfurter Bahn sowie von Abellio verkehren weiterhin regulär.

Damit bleiben wichtige Bahnverbindungen innerhalb Thüringens sowie zu anderen Städten weiterhin verfügbar.

Warnstreik bei Nahverkehr Jena: Notverkehr mit Bussen. Foto: Frank Liebold, Jenafotografx
Warnstreik bei Nahverkehr Jena: Notverkehr mit Bussen. Foto: Frank Liebold, Jenafotografx

Fahrgäste sollen alternative Reiseplanung prüfen

Angesichts der Einschränkungen empfiehlt der Jenaer Nahverkehr Fahrgästen, ihre Wege frühzeitig zu planen und alternative Verkehrsmittel in Betracht zu ziehen.

Neben Regionalzügen können auch Fahrrad, Fahrgemeinschaften oder flexible Arbeitszeiten helfen, die Auswirkungen der Streikmaßnahmen zu reduzieren. Besonders im Berufsverkehr kann es durch die begrenzte Kapazität des Notverkehrs zu zusätzlichen Belastungen kommen.

Entscheidung über weiteren Notverkehr erfolgt kurzfristig

Ob am Dienstag, 10. März, erneut ein Notverkehr eingerichtet werden kann, wird erst am jeweiligen Streiktag entschieden. Grund dafür ist die schwer planbare Personalsituation während der laufenden Arbeitsniederlegung.

Aktuelle Informationen werden daher kurzfristig veröffentlicht.

Regulärer Linienverkehr soll nach Streikende wieder anlaufen

Der Warnstreik ist derzeit bis Donnerstag, 12. März, 3 Uhr angekündigt. Nach Beendigung der Arbeitskampfmaßnahmen soll der reguläre Linienverkehr im Jenaer Nahverkehr schrittweise wieder aufgenommen werden.

Allerdings kann es auch nach dem offiziellen Streikende noch zu Verspätungen oder einzelnen Ausfällen kommen. Diese können durch notwendige Umstellungen im Betriebsablauf sowie durch Fahrzeugdisposition entstehen.

Der Jenaer Nahverkehr bittet Fahrgäste daher um Verständnis und empfiehlt weiterhin, aktuelle Fahrgastinformationen zu verfolgen.

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