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Lesung mit Hanna Poddig 08.11. in Jena: Anastasia-Bewegung

November 8 @ 17:00 - 20:00
Kostenlos
Lesung mit Hanna Poddig 08.11. in Jena: Anastasia-Bewegung. Foto: Hanna Poddig

Lesung mit Hanna Poddig über die Anastasia-Bewegung und ihre völkischen Ideologien

Die Anastasia-Bewegung, ihre esoterischen Weltbilder und ihre völkischen Siedlungsbestrebungen stehen im Mittelpunkt einer Lesung am 8. November im Café Wagner in Jena. Die Umweltaktivistin und Publizistin Hanna Poddig stellt dort ihr 2025 erschienenes Buch „Die Anastasia-Bewegung. Völkisch, esoterisch, antisemitisch“ vor. Eingeladen hat der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Jena. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

In ihrem Buch beschäftigt sich Hanna Poddig kritisch mit einer Bewegung, die esoterische Vorstellungen mit völkischen Siedlungsbestrebungen und Verschwörungstheorien verbindet. Dabei geht es unter anderem um die Strategien, mit denen Anhänger Land erwerben und eigene Siedlungsstrukturen aufbauen. Auch die von der Bewegung vertretenen Geschlechter- und Familienbilder sowie ihre ideologischen Grundlagen werden thematisiert.

Die Veranstaltung bietet neben der Lesung die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss können Besucher Fragen stellen und sich mit Hanna Poddig über die Inhalte ihres Buches austauschen. Nach Lesungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt ist der Termin in Jena die einzige Veranstaltung in Thüringen.

Lesung mit Hanna Poddig – Veranstaltungsdetails

Veranstaltung: Lesung und Diskussion mit Hanna Poddig

Datum: 8. November

Uhrzeit: 17 Uhr

Veranstaltungsort: Café Wagner, Jena

Veranstalter: Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Jena

Eintritt: Frei

Buch: „Die Anastasia-Bewegung. Völkisch, esoterisch, antisemitisch“ (2025)

Hanna Poddig beschäftigt sich kritisch mit der Anastasia-Bewegung

Im Mittelpunkt des Abends steht das Buch „Die Anastasia-Bewegung. Völkisch, esoterisch, antisemitisch“, das 2025 erschienen ist. Hanna Poddig setzt sich darin mit den ideologischen Grundlagen und den Aktivitäten der Bewegung auseinander. Dabei betrachtet sie insbesondere die Verbindung zwischen Esoterik, völkischen Vorstellungen und Verschwörungserzählungen.

Die Anastasia-Bewegung hat ihren Ursprung in einer russischen Romanreihe, die zwischen 1997 und 2010 veröffentlicht wurde. Ausgehend von dieser Buchreihe entwickelte sich eine Bewegung, die esoterische Vorstellungen mit dem Aufbau eigener Siedlungsstrukturen verbindet. Zu ihren Aktivitäten gehören Bestrebungen, Land zu erwerben und sogenannte Siedlungsprojekte aufzubauen.

Poddig widmet sich in ihrer Veröffentlichung den Strategien, mit denen die Bewegung diese Vorhaben verfolgt. Der Erwerb von Grundstücken und der Aufbau eigener Strukturen sind dabei zentrale Themen. Die Auseinandersetzung beschränkt sich jedoch nicht auf die organisatorischen Aktivitäten. Auch die ideologischen Vorstellungen, die hinter den Siedlungsbestrebungen stehen, werden beleuchtet.

Lesung mit Hanna Poddig: Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Geschlechter- und Familienbildern der Anastasia-Bewegung. Die von ihr propagierten Vorstellungen werden ebenso betrachtet wie die esoterischen Weltbilder und antisemitischen Ideologien. Damit behandelt das Buch unterschiedliche Aspekte einer Bewegung, deren Inhalte weit über spirituelle oder alternative Lebensvorstellungen hinausgehen.

Völkische Siedlungsbestrebungen und eigene Strukturen

Die Verbindung von esoterischen Vorstellungen und völkischen Siedlungsbestrebungen gehört zu den zentralen Merkmalen der Anastasia-Bewegung. Ihre Aktivitäten richten sich auch auf den Aufbau eigener Lebens- und Siedlungsstrukturen. Hanna Poddig untersucht in ihrem Buch, wie die Bewegung dabei vorgeht und welche Strategien beim Erwerb von Land eine Rolle spielen.

Die Beschäftigung mit diesen Strukturen ist ein wichtiger Bestandteil der Lesung in Jena. Denn die Bewegung verbindet unterschiedliche ideologische Elemente miteinander. Neben esoterischen Weltbildern gehören dazu völkische Vorstellungen und Verschwörungstheorien. Auch die propagierten Geschlechter- und Familienbilder sind Teil dieser ideologischen Ausrichtung.

Das Buch betrachtet diese Themen im Zusammenhang und richtet den Blick auf die verschiedenen Ebenen der Bewegung. Dazu zählen ihre Vorstellungen vom Zusammenleben, ihre Siedlungsbestrebungen und die dahinterstehenden Weltbilder.

Die Lesung mit Hanna Poddig ermöglicht es, sich mit diesen Inhalten auseinanderzusetzen und die von Poddig dargestellten Zusammenhänge kennenzulernen. Im Anschluss an die Buchvorstellung besteht Gelegenheit, einzelne Themen mit der Autorin zu vertiefen und Fragen zu stellen.

Lesung mit Hanna Poddig 08.11. in Jena: Anastasia-Bewegung. Foto: Hanna Poddig
Lesung mit Hanna Poddig 08.11. in Jena: Anastasia-Bewegung. Foto: Hanna Poddig

Anastasia-Bewegung auch in Thüringen ein Thema

Die Auseinandersetzung mit der Anastasia-Bewegung hat auch einen konkreten Bezug zu Thüringen. In dem Bundesland ist mindestens ein sogenannter Familienlandsitz der Bewegung bekannt. Damit ist die Thematik nicht ausschließlich eine überregionale Angelegenheit, sondern betrifft auch die regionale Auseinandersetzung mit völkischen Siedlungsbestrebungen.

Der Deutsche Verfassungsschutz stuft die Anastasia-Bewegung bundesweit als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Diese Einordnung gehört zu den Hintergründen, vor denen die Veranstaltung in Jena stattfindet.

Die von Hanna Poddig behandelten Themen umfassen sowohl die ideologischen Grundlagen als auch die praktischen Aktivitäten der Bewegung. Dazu gehören die Landkäufe, der Aufbau eigener Siedlungsstrukturen und die damit verbundenen Vorstellungen über Familie und Gesellschaft.

Mit der Buchvorstellung im Café Wagner wird diese Thematik zum Gegenstand einer öffentlichen Lesung und Diskussion. Interessierte können sich mit den Inhalten des Buches beschäftigen und anschließend direkt mit der Autorin darüber sprechen.

Diskussion mit der Autorin nach der Lesung

Nach dem Vortrag aus ihrem Buch ist ein Austausch mit Hanna Poddig vorgesehen. Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und einzelne Aspekte der Anastasia-Bewegung mit der Autorin zu diskutieren.

Dabei können sowohl die im Buch dargestellten Strategien zum Aufbau eigener Siedlungsstrukturen als auch die ideologischen Hintergründe zur Sprache kommen. Die unterschiedlichen Themenbereiche bieten Anknüpfungspunkte für eine vertiefende Diskussion über völkische Vorstellungen, Esoterik und antisemitische Ideologien.

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Jena lädt alle Interessierten zu diesem Austausch ein. Die Veranstaltung richtet sich damit nicht ausschließlich an Menschen, die das Buch bereits kennen. Auch Besucher, die sich erstmals mit der Anastasia-Bewegung und den von Hanna Poddig untersuchten Zusammenhängen beschäftigen möchten, können an der Lesung teilnehmen.

Lesung mit Hanna Poddig im Café Wagner am 8. November

Die Lesung mit Hanna Poddig beginnt am 8. November um 17 Uhr im Café Wagner in Jena. Veranstalter ist der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen Jena. Auf dem Programm stehen die Vorstellung des Buches „Die Anastasia-Bewegung. Völkisch, esoterisch, antisemitisch“ und ein anschließendes Gespräch mit der Autorin.

Der Eintritt ist frei. Damit ist die Teilnahme ohne Eintrittskosten möglich. Im Anschluss an die Lesung können Besucher ihre Fragen an Hanna Poddig richten und sich über die Inhalte der Buchveröffentlichung austauschen.

Der Termin in Jena ist nach Veranstaltungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt die einzige Lesung von Hanna Poddig in Thüringen.

Termin auf einen Blick: Die Veranstaltung beginnt am 8. November um 17 Uhr im Café Wagner in Jena. Der Eintritt zur Lesung und anschließenden Diskussion mit Hanna Poddig ist frei.

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Gastgeber, Grüne Jena | Foto, Hanna Poddig | Veranstaltungen in Jena findest Du im Eventkalender

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