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Thüringen 2026: Nachhaltig den Wandel steuern

April 20 @ 17:00 - 19:00
Kostenlos
Thüringen 2026: Nachhaltig den Wandel steuern. Fotografik, Illustration via KI

Gestaltung des Wandels in Thüringen: Auftakt für neue Impulse in Jena

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung setzt der neu gegründete Verein „Freunde und Förderer des Jenaer Schumpeter-Zentrums zur Erforschung des sozialen und ökonomischen Wandels“ ein starkes Zeichen für die Zukunft Thüringens. Ziel der Initiative ist es, zentrale Transformationsprozesse aktiv zu begleiten und wissenschaftlich fundierte Impulse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu liefern.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 20. April 2026, um 17:00 Uhr in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Bereits im Vorfeld stößt das Event auf großes Interesse, da es hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammenbringt und eine Plattform für den Austausch über drängende Zukunftsfragen bietet.

Festvortrag von Ministerpräsident Mario Voigt im Fokus

Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist der Festvortrag des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt. Unter dem Titel „Zur Gestaltung des Wandels. Thüringen in einem komplexen Umfeld“ wird er die aktuellen Herausforderungen und Chancen des Freistaats beleuchten.

Im Mittelpunkt stehen dabei die tiefgreifenden geopolitischen und geoökonomischen Veränderungen, die Thüringen derzeit prägen. Als Region im Herzen Europas ist das Bundesland besonders stark von globalen Entwicklungen betroffen. Die zunehmende Unsicherheit auf internationalen Märkten, geopolitische Spannungen und strukturelle Veränderungen in Schlüsselindustrien stellen Politik und Wirtschaft vor neue Aufgaben.

Thüringen im Spannungsfeld globaler Veränderungen

Thüringen steht vor einer Vielzahl komplexer Herausforderungen. Dazu zählen unter anderem der zunehmende Populismus, der sowohl gesellschaftliche als auch politische Prozesse beeinflusst, sowie die demografische Entwicklung mit ihren weitreichenden Folgen für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die wirtschaftliche Struktur des Landes. Die starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie birgt Risiken in Zeiten des technologischen Wandels und der Transformation hin zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten. Gleichzeitig erschweren globale Lieferkettenprobleme und der Zugang zu kritischen Rohstoffen die Planungssicherheit vieler Unternehmen.

Insbesondere exportorientierte Betriebe sehen sich mit einem zunehmend herausfordernden internationalen Umfeld konfrontiert. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass Thüringen neue Strategien benötigt, um langfristig wettbewerbsfähig und resilient zu bleiben.

Thüringen 2026: Nachhaltig den Wandel steuern. Fotografik, Illustration via KI
Thüringen 2026: Nachhaltig den Wandel steuern. Fotografik, Illustration via KI

Diskussionsrunde: Zukunftsfragen im Dialog

Im Anschluss an den Festvortrag folgt eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde. Unter der Moderation von Prof. Dr. Andreas Freytag diskutieren renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Ministerpräsident Mario Voigt über zentrale Zukunftsfragen.

Zu den Diskutierenden zählen Prof. Dr. Daniela Gröschke, Prof. Dr. Annika Klafki und Prof. Dr. Matthias Menter. Gemeinsam widmen sie sich unter anderem folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann dem wachsenden Populismus wirksam begegnet werden
  • Sind umfassende wirtschafts- und gesellschaftspolitische Reformen notwendig
  • Welche Rolle spielt die Resilienz gegenüber externen Krisen
  • Welche Handlungsspielräume stehen der Landespolitik zur Verfügung
  • Reichen schrittweise Reformen aus oder braucht es grundlegende Veränderungen

Diese Diskussion verspricht nicht nur fundierte Analysen, sondern auch neue Perspektiven auf die Zukunft Thüringens.

Die Auftaktveranstaltung richtet sich gezielt an ein breites Publikum aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und interessierter Öffentlichkeit. Ziel ist es, den Dialog zwischen verschiedenen Akteuren zu fördern und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.

Im Anschluss an das offizielle Programm bietet ein Empfang die Möglichkeit, Gespräche in informeller Atmosphäre zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Gerade in Zeiten des Wandels ist ein intensiver Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen von entscheidender Bedeutung.

Anmeldung und Teilnahme

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Interessierte können sich online unter www.jsec.uni-jena.de registrieren. Aufgrund der hohen Nachfrage wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Das Jenaer Schumpeter-Zentrum (JSEC) steht für interdisziplinäre Forschung zu sozialen und ökonomischen Transformationsprozessen. Im Fokus stehen die Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen von Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft.

Ziel des Zentrums ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu gewinnen und diese in praxisrelevante Handlungsempfehlungen zu überführen. Damit leistet das JSEC einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung zukunftsfähiger Strukturen in Thüringen und darüber hinaus.

Der neu gegründete Förderverein unterstützt diese Arbeit aktiv und trägt dazu bei, die Forschung weiter zu stärken und ihre Ergebnisse in die öffentliche Debatte einzubringen.

Relevante Hashtags

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Gastgeber, UNI Jena  | Foto, Illustration via KI | Veranstaltungen im Kalender

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