Der FC Carl Zeiss Jena ist souverän ins Finale des Thüringenpokals eingezogen.

Der Titelverteidiger setzte sich vor 2.000 Zuschauern beim FC Saalfeld mit 4:0 durch.

Bereits in der ersten Halbzeit sorgte Jena für klare Verhältnisse und trifft nun im Endspiel auf den FC An der Fahner Höhe. 

Von der ersten Minute an dominierte der FC Carl Zeiss Jena, Saalfeld versuchte leidenschaftlich die Null zu verteidigen. Und es dauerte bis zur elften Minute, als Lucas Stauffer von links auf den langen Pfosten flankte, Fabian Eisele aus sieben Metern flach vollendete. Danach meldete sich auch der Landesklasse-Vertreter offensiv, Moritz Hutschenreuter verfehlte aus 18 Metern nur knapp das Tor der Jenaer. Doch der Titelverteidiger bliebt bei heißen Temperaturen eiskalt und legte noch vor der Pause doppelt nach. Maximilian Oesterhelweg fand diesmal Eisele, der ins lange Eck traf. Und dann durfte auch Theodor Bergmann ran, sein Kunstschuss trudelte nach zwei Innenpfostenberührungen zum 0:3 ins Netz.

FCC-Trainer Dirk Kunert wechselte zur zweiten Halbzeit gleich fünf frische Spieler ein. Auf dem Platz selbst passierte jetzt aber nicht mehr viel. Jena sparte sich Körner für das Endspiel am kommenden Mittwoch in Meuselwitz, blieb dennoch klar überlegen. Saalfeld wehrte sich, so gut es ging. Traurig: Der eingewechselte Saalfelder, Dominik Bock, verletzte sich bei einem harmlosen Zweikampf am rechten Knie und konnte nicht weiterspielen. Kurz vor Schluss gelang dem FCC doch noch der vierte Treffer, als Marius Grösch einen an Alexander Prokopenko verursachten Foul-Elfmeter in der 87. Minute sicher ins linke Eck verwandelte.

Dirk Kunert: „Ich bin nicht ganz zufrieden, ich hätte mir mehr Spielfreude gewünscht. Es war aber das dritte Spiel in einer Woche. Mir war wichtig, dass wir das Spiel früh entscheiden. Ich kann die Jungs verstehen., keiner will sich verletzen. Bei Dominik Bock habe ich nur gehört, dass es am Knie geknackt hat. Ich kann also keine Entwarnung geben.“

Statistik

Tore: 0:1, 0:2 Eisele (11./35.),
0:3 Bergmann (40.) 
0:4 Grösch (87./FE)

Mannschaftsaufstellungen:

Saalfeld: Jockiel – Schwee (56. Reichmann), Burghause, Rühr – Brehm (56. Naumoff), M. Hutschenreuter (74. Bresemann), F. Hutschenreuter (74. Bondarenko), Kleyla (56. Hook), Stake – Henniger, Wengerodt

Jena: A. Dedidis – Wolf, Slamar, Lange (46. Hagemann), Stauffer Schau (46. V. Dedidis) – Oesterhelweg (46. Scheder), Eisele (46. Bock), Prokopenko – Eckardt, Bergmann (46. Gröösch)

Zuschauer: 2.000

FCC - Blcik auf das EAS // Foto: Jenafotografx.de (Archiv)
FCC – Blcik auf das EAS // Symbol-Foto: Jenafotografx.de (Archiv)

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