Neujahrskonzert am 01. Januar in der Kirche Göschwitz als musikalischer Auftakt

Mit einem besonderen Konzerterlebnis beginnt das neue Jahr in Jena-Göschwitz. Am 1. Januar um 15:00 Uhr lädt die Kirche Göschwitz herzlich zum Neujahrskonzert ein. Unter dem Titel „Bach & Reger Beziehungen“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein anspruchsvolles und zugleich emotionales Programm für Violine und Orgel. Das Konzert bietet einen würdigen, klangvollen Start in das neue Jahr und richtet sich gleichermaßen an Liebhaber klassischer Musik wie an neugierige Zuhörerinnen und Zuhörer, die bekannte Werke neu entdecken möchten.

Hochkarätige Musiker zu Gast in Göschwitz

Für das Neujahrskonzert konnten zwei renommierte Musiker gewonnen werden. Die Violinistin Antje Donath aus Weimar ist für ihre fein nuancierte Spielweise und ihre tiefgehende musikalische Interpretation bekannt. An der Orgel wird sie von Dietrich Modersohn aus Jena begleitet, einem versierten Organisten, der sich seit vielen Jahren der Kirchenmusik und dem konzertanten Orgelspiel widmet. Gemeinsam gestalten sie ein Programm, das den Dialog zwischen Violine und Orgel eindrucksvoll hörbar macht und die besonderen Beziehungen zweier großer Komponisten beleuchtet.

Johann Sebastian Bach als musikalisches Fundament

Johann Sebastian Bach gilt bis heute als einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk prägt Generationen von Musikerinnen und Musikern und bildet ein zentrales Fundament der europäischen Musiktradition. Seine Kompositionen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Harmonik, eine klare Struktur und eine tiefgehende geistliche Aussage aus. Im Neujahrskonzert in der Kirche Göschwitz stehen ausgewählte Motive und Themen aus Bachs Schaffen im Mittelpunkt, die in Beziehung zu den Werken von Max Reger gesetzt werden.

Modersohn Donath - Neujahrskonzert in der Kirche Göschwitz am 1.1.26 um 15:00 Uhr. Foto: privat
Modersohn Donath – Neujahrskonzert in der Kirche Göschwitz am 1.1.26 um 15:00 Uhr. Foto: privat

Max Reger und seine intensive Bach-Rezeption

Max Reger, oft als musikalischer Gigant beschrieben, setzte sich zeitlebens intensiv mit dem Werk Johann Sebastian Bachs auseinander. Für ihn war Bach nicht nur Vorbild, sondern auch Inspirationsquelle und Maßstab. In vielen seiner Kompositionen greift Reger auf die Bach’sche Harmonik zurück und führt sie mit dichter Chromatik und komplexer Struktur weiter. Dabei bleibt er dem Geist Bachs eng verbunden, entwickelt jedoch eine ganz eigene musikalische Sprache. Diese Nähe und gleichzeitige Eigenständigkeit machen die Werke Regers besonders spannend für das Publikum.

Hörbare Beziehungen zwischen Bach und Reger

Im Konzertprogramm werden die engen Verbindungen zwischen beiden Komponisten auf eindrucksvolle Weise hörbar. Max Reger hat Themen von Johann Sebastian Bach mehrfach aufgegriffen und für seine eigenen Werke bearbeitet. Ein markantes Beispiel ist das Solo-Werk für Violine „Präludium und Fuge G-Dur“. Hier nutzt Reger den Eingangssatz des „Pièce d’orgue“ von Bach als Präludium. Als Fugenthema dient eine Bearbeitung des Themas aus Bachs G-Dur-Fuge BWV 541. Diese bewusste Bezugnahme schafft für das Publikum einen direkten musikalischen Vergleich und eröffnet neue Hörperspektiven.

Geistliche Tiefe und musikalische Symbolik

Auch die geistliche Dimension spielt im Neujahrskonzert eine wichtige Rolle. Bachs Fantasia sopra „Komm, Heiliger Geist“ wird oft als musikalisches Brausen des Heiligen Geistes beschrieben. Dieses Motiv steht in enger Beziehung zu seiner Sonate C-Dur für Violine solo BWV 1005. In dieser Sonate findet sich die wohl längste Fuge, die Bach je komponiert hat. Das Thema des Chorals „Komm, Heiliger Geist“ zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das Werk. Die Verbindung von spiritueller Aussage und musikalischer Komplexität macht diese Kompositionen bis heute einzigartig.

Kirche Göschwitz als besonderer Konzertort

Die Kirche Göschwitz bietet mit ihrer besonderen Akustik und ihrer ruhigen Atmosphäre einen idealen Rahmen für dieses Neujahrskonzert. Der sakrale Raum unterstützt die Wirkung von Violine und Orgel und lässt die Musik intensiv und unmittelbar erlebbar werden. Gerade zu Beginn des neuen Jahres bietet dieser Ort Gelegenheit zur Besinnung, zum Innehalten und zum bewussten Hören.

Eintritt frei und herzliche Einladung

Der Eintritt zum Neujahrskonzert in der Kirche Göschwitz ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten, mit der die kirchenmusikalische Arbeit und zukünftige Konzerte unterstützt werden. Alle Musikinteressierten sind herzlich eingeladen, das neue Jahr mit einem hochwertigen Konzerterlebnis zu beginnen und die faszinierenden Beziehungen zwischen Bach und Reger live zu erleben.

Das Neujahrskonzert am 1. Januar um 15:00 Uhr in der Kirche Göschwitz verspricht einen eindrucksvollen Start ins neue Jahr. Es verbindet musikalische Tiefe, historische Bezüge und lebendige Interpretation zu einem besonderen kulturellen Höhepunkt in Jena.

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Veranstaltungshinweis Christina Lauterbach // EDM,  | Foto, Modersohn Donath privat | Veranstaltungen im Kalender