Wichtiger Trinkwasser-Ausbau: JenaWasser verlegt neue Trinkwasserleitung bei Jenalöbnitz

Neue Leitung soll Versorgung langfristig sichern

Der Zweckverband JenaWasser hat in dieser Woche mit der Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung zwischen Großlöbichau und Jenalöbnitz begonnen. Die rund 1.400 Meter lange Leitung dient dazu, die Ortslage Jenalöbnitz künftig an den im Bau befindlichen Hochbehälter Großlöbichau anzuschließen. Ziel der Maßnahme ist eine nachhaltige und leistungsfähige Sicherung der Trinkwasserversorgung in der Region.

Die Bauarbeiten finden entlang der Kreisstraße K154 statt und stellen einen zentralen Baustein im regionalen Infrastruktur-Ausbau dar. Mit der neuen Leitung wird eine moderne Verbindung geschaffen, die eine stabile Versorgung für Haushalte und Gewerbe gewährleistet.

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Bauarbeiten und Verkehrseinschränkungen im Überblick

Im Zuge der Bauarbeiten wird es zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Voraussichtlich ab Dienstag, dem 7. April 2026, wird eine Vollsperrung der Kreisstraße K154 zwischen Großlöbichau und Jenalöbnitz erforderlich. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert, um den Verkehrsfluss bestmöglich aufrechtzuerhalten.

Nach Abschluss der Leitungsverlegung ist eine grundhafte Erneuerung des betroffenen Straßenabschnitts durch den Saale-Holzland-Kreis vorgesehen. Die Gesamtmaßnahme, bestehend aus Leitungsbau und Straßensanierung, wird nach derzeitiger Planung bis Ende des Jahres andauern.

Der Zweckverband JenaWasser bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauphase.

Hochbehälter Großlöbichau als zentrales Infrastrukturprojekt

Parallel zur Leitungsverlegung schreitet der Bau des Hochbehälters in Großlöbichau planmäßig voran. Seit Ende 2024 entsteht dort ein moderner Trinkwasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 300 Kubikmetern.

Der Hochbehälter wird künftig rund 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Großlöbichau, Jenalöbnitz sowie in Teilen von Wogau versorgen. Darüber hinaus ist auch das Gewerbegebiet Großlöbichau an die Anlage angeschlossen.

Das Trinkwasser wird im Wasserwerk Burgau aufbereitet, im Hochbehälter zwischengespeichert und anschließend bedarfsgerecht in das Versorgungsnetz eingespeist. Die Inbetriebnahme der Anlage ist nach aktuellem Stand für Ende April vorgesehen.

Langfristig ersetzt der neue Hochbehälter zunächst den bestehenden Wasserspeicher in Großlöbichau. Nach Fertigstellung der Leitung wird auch die Versorgung in Jenalöbnitz über die neue Infrastruktur erfolgen.

Wichtiger Trinkwasser-Ausbau auf 1400m bei bei Jenalöbnitz. Foto: Illustration via KI
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Investition in die Zukunft der Wasserversorgung

Die Baumaßnahme ist Teil des langfristig angelegten Wasserversorgungskonzepts 2040. Ziel dieses Konzepts ist es, das historisch gewachsene Versorgungsnetz schrittweise zu modernisieren und an aktuelle technische sowie demografische Anforderungen anzupassen.

JenaWasser investiert insgesamt rund 1,8 Millionen Euro in das Projekt. Damit setzt der Zweckverband ein deutliches Zeichen für die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge und die nachhaltige Entwicklung der Region.

Ein Sprecher des Zweckverbandes erklärt dazu: „Mit dem Ausbau der Infrastruktur schaffen wir die Grundlage für eine zuverlässige und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung. Gleichzeitig erhöhen wir die Versorgungssicherheit für die angeschlossenen Orte.“

Bedeutung für Region und Infrastrukturentwicklung

Die Modernisierung der Trinkwasserversorgung hat eine hohe Bedeutung für die regionale Entwicklung im Saale-Holzland-Kreis. Eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur ist nicht nur für die Lebensqualität der Bevölkerung entscheidend, sondern auch ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen.

Insbesondere im ländlich geprägten Raum tragen Investitionen in die Daseinsvorsorge dazu bei, langfristig attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sichern. Die Verbindung von Jenalöbnitz an den neuen Hochbehälter stellt dabei einen wichtigen Schritt dar.

Darüber hinaus stärkt das Projekt die Resilienz des Versorgungssystems, indem es moderne Technik und effizientere Verteilstrukturen integriert.

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Ausblick: Weitere Maßnahmen und Informationen

Mit dem geplanten Abschluss der Bauarbeiten bis Ende des Jahres wird die Region von einer deutlich verbesserten Wasserversorgung profitieren. Die Inbetriebnahme des Hochbehälters markiert dabei einen wichtigen Meilenstein im Gesamtprojekt.

Auch künftig plant JenaWasser weitere Maßnahmen im Rahmen des Wasserversorgungskonzepts 2040, um das Netz kontinuierlich zu optimieren.

Eine Übersicht über aktuelle Baustellen sowie Ansprechpartner stellen die Stadtwerke Jena und der Zweckverband JenaWasser online zur Verfügung.

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