Fassadenpreis Jena 2026: Stadt sucht vorbildliche Fassaden und energieeffiziente Bauprojekte
Bewerbungsphase für Fassadenpreis und Sonderpreis Energieeffizienz gestartet
Die Stadt Jena ruft Eigentümerinnen und Eigentümer, Bauherren sowie Sanierungsverantwortliche zur Teilnahme am Fassadenpreis 2026 auf. Bereits zum 34. Mal werden besonders gelungene Neubauten und Sanierungsprojekte ausgezeichnet, die das Stadtbild nachhaltig prägen. Bewerbungen können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden.
Neben dem traditionellen Fassadenpreis wird erneut ein Sonderpreis für Energieeffizienz vergeben. Damit sollen Bauvorhaben gewürdigt werden, die architektonische Qualität mit modernen Lösungen zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien verbinden.
Für die Auszeichnungen stellen Sponsoren aus Wirtschaft und Gesellschaft Preisgelder sowie Sachleistungen im Gesamtwert von rund 10.000 Euro zur Verfügung.
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Wettbewerb würdigt Engagement für das Stadtbild
Seit seiner Einführung im Jahr 1993 gehört der Fassadenpreis zu den etablierten Auszeichnungen für Baukultur in Jena. Ziel des Wettbewerbs ist es, privates Engagement für die Erhaltung, Sanierung und Weiterentwicklung des baulichen Erscheinungsbildes der Stadt sichtbar zu machen.
Gebäude prägen Straßenräume, Quartiere und das öffentliche Erscheinungsbild einer Stadt über Jahrzehnte hinweg. Sanierte Fassaden, denkmalgerechte Restaurierungen und architektonisch hochwertige Neubauten tragen dazu bei, die Identität einzelner Stadtteile zu stärken und das Wohnumfeld aufzuwerten.
Mit dem Wettbewerb werden Bauherrinnen und Bauherren ausgezeichnet, die Verantwortung für ihre Immobilien übernehmen und gleichzeitig einen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten.
JenaMedia – Veranstaltungstipp:
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Sonderpreis Energieeffizienz rückt nachhaltiges Bauen in den Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch 2026 auf dem Thema Energieeffizienz. Der zusätzliche Sonderpreis zeichnet Projekte aus, bei denen anspruchsvolle Architektur mit nachhaltigen Energiekonzepten kombiniert wird.
Berücksichtigt werden unter anderem innovative Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien, moderne Dämmkonzepte, energieeffiziente Gebäudetechnik oder Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs.
Die Auszeichnung verdeutlicht, dass nachhaltiges Bauen längst ein wichtiger Bestandteil zeitgemäßer Architektur geworden ist. Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen im Klima- und Ressourcenschutz gewinnen energieeffiziente Gebäude zunehmend an Bedeutung.
Stadtentwicklung und Klimaschutz als gemeinsame Aufgabe
Jenas Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, Dirk Lange, hebt die Bedeutung des Wettbewerbs hervor:
„Ob denkmalgerechte Sanierung, qualitätsvoller Neubau oder innovative energetische Lösung. Hinter jedem eingereichten Objekt stehen Menschen, die Verantwortung für ihre Gebäude und für das Stadtbild übernehmen. Dieses Engagement möchten wir sichtbar machen und würdigen. Gleichzeitig zeigt der Sonderpreis Energieeffizienz, dass anspruchsvolle Gestaltung und nachhaltiges Bauen heute zusammengehören.“
Die Aussage verdeutlicht die doppelte Zielsetzung des Wettbewerbs. Einerseits geht es um die gestalterische Qualität von Gebäuden. Andererseits spielen Klimaschutz, Energieeinsparung und nachhaltige Bauweisen eine immer wichtigere Rolle.

Teilnahmebedingungen für Bauherren und Eigentümer
Am Wettbewerb teilnehmen können Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Bauherren mit Neubau- oder Sanierungsprojekten im Stadtgebiet von Jena.
Zugelassen sind sowohl private Wohngebäude als auch gewerblich genutzte Immobilien. Voraussetzung ist, dass die Projekte durch ihre architektonische Gestaltung, ihre handwerkliche Ausführung oder ihre energetischen Eigenschaften überzeugen.
Öffentliche Gebäude können zwar bewertet werden, sind jedoch von der Vergabe eines Preisgeldes ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen und Wettbewerbsbedingungen stehen auf der Internetseite der Stadt Jena zur Verfügung. Dort finden Interessierte auch die erforderlichen Formulare für die Teilnahme.
Jury besichtigt alle eingereichten Objekte vor Ort
Nach Ende der Bewerbungsfrist erfolgt die Bewertung durch eine Fachjury. Die Jurysitzung ist für den 4. November 2026 vorgesehen.
Ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs besteht darin, dass sämtliche eingereichten Objekte vor Ort besichtigt werden. Dadurch können die Jurymitglieder nicht nur die Fassadengestaltung beurteilen, sondern auch die Einbindung der Gebäude in ihr städtebauliches Umfeld bewerten.
Zu den entscheidenden Kriterien zählen unter anderem architektonische Qualität, handwerkliche Ausführung, gestalterische Wirkung sowie beim Sonderpreis die energetischen Eigenschaften des Gebäudes.

Preisverleihung im Historischen Rathaus geplant
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 14. Dezember 2026 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus der Stadt Jena bekannt gegeben.
Dort erfolgt die offizielle Übergabe der Preisgelder und Auszeichnungen. Die Veranstaltung bietet zugleich die Gelegenheit, erfolgreiche Sanierungs- und Neubauprojekte einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Der Fassadenpreis hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Plattform entwickelt, auf der beispielhafte Bauprojekte sichtbar gemacht und gute Lösungen für Stadtentwicklung, Denkmalpflege und nachhaltiges Bauen präsentiert werden.
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Langjährige Unterstützung durch regionale Sponsoren
Die Finanzierung des Wettbewerbs erfolgt durch Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen aus Jena und der Region. Insgesamt engagieren sich 16 Sponsoren für die Durchführung des Fassadenpreises 2026.
Dieses Engagement unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs für die Stadtgesellschaft. Die Förderung von Baukultur, architektonischer Qualität und nachhaltiger Entwicklung wird damit von unterschiedlichen Akteuren gemeinsam getragen.
Mit dem Fassadenpreis 2026 setzt die Stadt Jena ihre langjährige Tradition fort, qualitätsvolle Architektur und verantwortungsbewusstes Bauen öffentlich zu würdigen. Der Wettbewerb verbindet Stadtbildpflege, Denkmalerhalt, moderne Architektur und Energieeffizienz miteinander.
Angesichts wachsender Anforderungen an nachhaltiges Bauen gewinnt insbesondere der Sonderpreis Energieeffizienz weiter an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt der Fassadenpreis ein wichtiger Impulsgeber für private Investitionen in die bauliche Qualität der Stadt.
Bis zum 30. September 2026 haben Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit, ihre Projekte einzureichen und damit zu zeigen, wie vielfältig, nachhaltig und gestalterisch anspruchsvoll Baukultur in Jena sein kann.
Die Wettbewerbsbedingungen und Bewerbungsformulare sind auf der Webseite der Stadt Jena zu finden:
https://planen-bauen.jena.de/
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