Neuer Skate- und BMX-Park im Jenaer Paradies eröffnet
Mit der Eröffnung des neuen Skate- und BMX-Parks auf der Rasenmühleninsel erweitert die Stadt Jena ihr Freizeit- und Sportangebot für Jugendliche und junge Erwachsene. Nach rund einem Jahr Bauzeit steht im Jenaer Paradies ab sofort eine modernisierte Anlage für Skateboard, BMX, Rollerblades, Stunt-Scooter und WCMX zur Verfügung. Die Stadt investierte rund 1,2 Millionen Euro in den Neubau.
Der neue Skatepark ersetzt die bisherige Anlage aus dem Jahr 2001, die zuletzt deutliche Verschleißerscheinungen aufwies. Ziel des Projekts war es, eine zeitgemäße und langlebige Sportfläche zu schaffen, die sowohl sportlichen Anforderungen als auch den Bedingungen des denkmalgeschützten Umfelds gerecht wird.
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Stadt Jena investiert in moderne Freizeitinfrastruktur
Die Bauarbeiten begannen im September 2025 und wurden im Mai 2026 abgeschlossen. Während der Wintermonate ruhte der Bau für rund zwei Monate. Mit der Fertigstellung erhält die regionale Skate- und BMX-Szene einen zentralen Treffpunkt zurück, der bereits seit vielen Jahren als feste Anlaufstelle im Jenaer Paradies gilt.
Dirk Lange erklärt dazu: „Der Skatepark im Paradies ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt für die regionale und überregionale Skate- und BMX-Szene. Mit dem Neubau schaffen wir eine moderne Anlage, die den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entspricht und sich gleichzeitig in die Umgebung einfügt.“
Die neue Anlage wurde auf der Rasenmühleninsel im Volkspark Oberaue errichtet. Damit bleibt der Standort weiterhin eng mit der Jenaer Jugend- und Freizeitszene verbunden. Das Gelände zählt seit Jahren zu den wichtigsten öffentlichen Rollsportflächen in der Region Ostthüringen.
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Planung gemeinsam mit der Skate- und BMX-Szene
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Beteiligung der späteren Nutzerinnen und Nutzer. Lokale Skaterinnen, Skater und BMX-Fahrer arbeiteten gemeinsam mit dem Kölner Planungsbüro Landskate GmbH an der Gestaltung der Anlage.
In mehreren Workshops wurden Anforderungen, Wünsche und technische Details abgestimmt. Daraus entstand ein Konzept, das unterschiedliche Alters- und Leistungsgruppen berücksichtigt. Anfängerinnen und Anfänger finden ebenso geeignete Fahrflächen wie erfahrene Fahrerinnen und Fahrer.
Die Anlage wurde bewusst in getrennte Bereiche für Skateboarding und BMX unterteilt. Dadurch sollen Nutzungskonflikte reduziert und die Sicherheit erhöht werden.
Während die Skateflächen in langlebiger Ortbetonbauweise entstanden, wurden die BMX-Elemente in Holzbauweise mit speziellem Kunststoff-Fahrbelag umgesetzt. Auch der frühere Asphaltbelag wurde vollständig durch moderne Betonflächen ersetzt.
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Verbesserte Sicherheit und neue technische Ausstattung
Im Zuge des Neubaus wurden auch die technischen und funktionalen Standards erweitert. Die neue BMX-Startrampe verfügt erstmals über einen abschließbaren Lagerraum. Dort können künftig Reinigungsgeräte und Wartungsutensilien untergebracht werden.
Um die Anlage widerstandsfähiger gegen Beschädigungen zu machen, erhielten die Seitenbereiche der BMX-Elemente luftdurchlässige Stahlblechverkleidungen. Gleichzeitig wurde die Übersichtlichkeit des Geländes verbessert.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Beleuchtung. Die Anlage verfügt über ein dimmbares Lichtsystem nach dem Prinzip „Light on Demand“. Nutzerinnen und Nutzer können die Beleuchtung selbst aktivieren. Nach etwa einer Stunde reduziert sich die Lichtintensität automatisch.
Mit diesem System soll die Nutzbarkeit der Anlage in den Abendstunden verbessert und gleichzeitig der Energieverbrauch reduziert werden.
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Natur- und Denkmalschutz bei Planung berücksichtigt
Da sich der Skate- und BMX-Park im denkmalgeschützten Volkspark Oberaue befindet, mussten bei Planung und Bau umfangreiche Vorgaben zum Natur- und Denkmalschutz eingehalten werden.
Begrünte Böschungen sorgen dafür, dass sich die Anlage in das Landschaftsbild einfügt. Für zwei Bäume, die im Zuge der Bauarbeiten gefällt werden mussten, pflanzte die Stadt drei neue Bäume als Ausgleich.
Die Verbindung aus moderner Sportinfrastruktur und landschaftlicher Einbindung galt während der gesamten Bauphase als zentrales Planungsziel.

Bedeutung für Jugendkultur und urbanen Sport
Mit dem neuen Skatepark reagiert die Stadt Jena auch auf die wachsende Bedeutung urbaner Sportarten. Skateboarding, BMX und Stunt-Scooter haben in den vergangenen Jahren bundesweit an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an öffentlichen Flächen, die speziell für diese Sportarten ausgelegt sind.
Die Anlage im Jenaer Paradies dient dabei nicht nur als Sportort, sondern auch als sozialer Treffpunkt. Öffentliche Skateparks gelten vielerorts als wichtige Räume für Jugendkultur, Begegnung und Freizeitgestaltung.
Die Stadt Jena bedankt sich bei den lokalen Skate- und BMX-Gruppen, der JG-Stadtmitte, Crossroads sowie den beteiligten Planungs- und Baufirmen für die Unterstützung während der Planungs- und Bauphase.
Mit der Eröffnung des neuen Skate- und BMX-Parks verfügt Jena nun über eine moderne Rollsportanlage, die langfristig für Schul-, Freizeit- und Vereinssport genutzt werden kann und zugleich neue Impulse für die regionale Jugendkultur setzt.
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