Tangente digital art: Digitale Videokunst in Jena: Robert Seidel zeigt „Exuviae“ vom 30.10. bis 15.11. am Jenoptik-Hochhaus
Der Berliner Künstler Robert Seidel zeigt vom 30. Oktober bis zum 15. November 2026 seine digitale Kunstinstallation „Exuviae“ an der Fassade des Jenoptik-Hochhauses in Jena. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frank-Stella-Skulptur „Newburgh“ auf dem Ernst-Abbe-Platz. Die Videokunst ist Teil der Ausstellungsreihe „tangente digital art“ und gehört zum Programm rund um das 30-jährige Jubiläum des Jenaer Frank-Stella-Skulpturenparks.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Veranstaltung „Stella ins Licht“ am Donnerstag, 29. Oktober, auf dem Ernst-Abbe-Platz eröffnet. Zu diesem Anlass kamen Kunstschaffende, Kunstfreunde und Kulturförderer zusammen. Beteiligt waren außerdem die JENOPTIK AG, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Stadt Jena.
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„Exuviae“ verbindet Frank Stella mit digitaler Videokunst
Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit von Robert Seidel steht die Skulptur „Newburgh“ des US-amerikanischen Künstlers Frank Stella. Seidel greift das Kunstwerk auf und überführt es in eine digitale Videoinstallation an der Fassade des Jenoptik-Hochhauses.
Die Präsentation ist vom 30. Oktober bis zum 15. November jeweils zwischen 18 und 22 Uhr zu sehen. Die Projektionen werden zu jeder vollen und halben Stunde gezeigt.
Mit „Exuviae“ setzt Jenoptik die Reihe „tangente digital art“ fort. Die Ausstellung ist die zehnte Ausgabe des Formats, das digitale Kunst im öffentlichen Raum sichtbar macht.
30 Jahre Frank-Stella-Skulpturenpark auf dem Ernst-Abbe-Platz
Die Videoinstallation steht im Zusammenhang mit dem 30-jährigen Jubiläum der Frank-Stella-Skulpturen auf dem Ernst-Abbe-Platz. Dort befinden sich vier Güsse des Künstlers: „Garrison“, „Newburgh“, „Peekskill“ und „Bear Mountain“.
Die Skulpturen erinnern an Frank Stella, der im Mai 2024 starb. Zugleich stehen sie für die Transformation des Ernst-Abbe-Platzes und der Stadt Jena während der 1990er Jahre.
Das Jubiläum bildete den Anlass für die Veranstaltung „Stella ins Licht“ am 29. Oktober. Mit der Vernissage wurde die Verbindung zwischen den vorhandenen Skulpturen und der digitalen Kunstinstallation von Robert Seidel aufgegriffen.

Jenoptik zeigt digitale Kunst seit 2022 im öffentlichen Raum
Die Geschichte der Jenoptik-Kunstausstellungen reicht bis ins Jahr 1996 zurück. Unter dem Namen „tangente“ schuf das Unternehmen Berührungspunkte zwischen Wirtschaft, Technologie, Kunst, Licht und Wahrnehmung.
Im Jahr 2022 entwickelte Jenoptik die Ausstellungsreihe zur „tangente digital art“ weiter. Seitdem präsentiert das Unternehmen nationale und internationale digitale Kunst an seinem Hochhaus und Hauptsitz im Zentrum von Jena. Damit wurde das Kunstengagement in den öffentlichen Raum verlagert.
Die Projektionen erscheinen an zwei Fassaden des Jenoptik-Hochhauses. Die dafür genutzten Projektionsflächen umfassen jeweils 960 beziehungsweise 625 Quadratmeter.
Zehnte Ausstellung der Reihe „tangente digital art“
Mit „Exuviae“ von Robert Seidel erreicht die Reihe ihre zehnte Ausstellung. Das Projekt verbindet die Skulptur „Newburgh“ auf dem Ernst-Abbe-Platz mit einer digitalen künstlerischen Arbeit an der Fassade des Jenoptik-Hochhauses.
Die Installation ist bis zum 15. November 2026 täglich zwischen 18 und 22 Uhr zu jeder vollen und halben Stunde zu sehen.

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