tangente digital art: Chris Hoffmann – Residue Entropy Light – Kunst trifft Wissenschaft – Mikrowelten in monumentaler Dimension: Erleben Sie digitale Lichtkunst in Jena. Chris Hoffmanns „Residue Entropy Light“ verwandelt Mikrowelten in monumentale Projektionen.
Mit der beeindruckenden Installation „Residue Entropy Light“ setzt die Ausstellungsreihe tangente digital art erneut ein starkes Zeichen für innovative Kunst im öffentlichen Raum. Ab Montag, dem 30. März 2026, verwandelt sich das Ernst-Abbe-Hochhaus in Jena in eine spektakuläre Projektionsfläche für digitale Kunst. Bis zum 12. April können Besucherinnen und Besucher täglich zwischen 19:30 Uhr und 22:30 Uhr die außergewöhnliche Lichtinszenierung erleben. Die Projektionen starten jeweils zur vollen und halben Stunde und bieten ein wiederkehrendes, faszinierendes Schauspiel.
Die eigens für das Hochhaus entwickelte Arbeit von Chris Hoffmann eröffnet eine völlig neue Perspektive auf die Welt des Unsichtbaren. Inspiriert von naturwissenschaftlichen Mikroskopieverfahren entstehen abstrakte, farbintensive Lebewesen, die an Mikroorganismen wie Bärtierchen oder Radiolarien erinnern. Diese sonst verborgenen Strukturen werden durch modernste Projektionstechnologie sichtbar gemacht und in eine monumentale Dimension überführt.
Die künstlerische Herangehensweise von Hoffmann geht dabei weit über eine reine Visualisierung hinaus. Wissenschaftliche Bildverfahren dienen hier nicht nur der Dokumentation, sondern werden zu einem Medium ästhetischer Erkenntnis. Durch die Übertragung mikroskopischer Formen in den urbanen Raum entsteht eine radikale Veränderung der Wahrnehmung. Das Unsichtbare wird sichtbar. Das Kleine wird überwältigend groß.

Immersive Bildwelten und emotionale Wirkung
Die Installation lebt von ihrer intensiven Farbigkeit und organischen Formensprache. Die abstrakten Kreaturen wirken lebendig, beinahe greifbar, und schaffen eine immersive Atmosphäre, die Betrachterinnen und Betrachter unmittelbar in ihren Bann zieht. Diese Verschmelzung von Kunst, Technologie und Architektur sorgt für ein Erlebnis, das weit über klassische Ausstellungen hinausgeht.
Gerade die Transformation wissenschaftlicher Ästhetik in eine emotionale Bildsprache macht den besonderen Reiz der Arbeit aus. Hoffmann gelingt es, komplexe visuelle Strukturen in zugängliche, beinahe spielerische Formen zu übersetzen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen rationaler Erkenntnis und sinnlicher Erfahrung.
JenaMedia – Veranstaltungstipp:
Fototour „Die Sieben Wunder von Jena“ – Entdecke Geschichte durch die Linse

Der Künstler Chris Hoffmann: Zwischen Popkultur und digitaler Avantgarde
Chris Hoffmann, der unter dem Künstlernamen „Ugly Stupid Honest“ arbeitet, zählt zu den innovativen Stimmen der digitalen Kunstszene. Geboren in Deutschland und heute in Großbritannien tätig, entwickelt er immersive Welten und abstrakte Charaktere, die durch ihre verspielte und zugleich tiefgründige Gestaltung auffallen.
Sein Stil ist geprägt von Einflüssen der japanischen Kawaii-Ästhetik sowie der internationalen Popkultur. Gleichzeitig verfolgt Hoffmann einen experimentellen Ansatz im Umgang mit digitalen Technologien. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine bewusst reduzierte, fast naive Bildsprache aus, die dennoch komplexe emotionale Ebenen anspricht.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Hoffmann auch an innovativen Designprojekten für weltweit bekannte Technologieunternehmen beteiligt. Darüber hinaus wurden seine experimentellen Filme bereits in renommierten Museen und Ausstellungen gezeigt.

tangente digital art: Kunst im öffentlichen Raum neu gedacht
Die Ausstellungsreihe tangente digital art steht für die Verbindung von Kunst, Technologie und Wirtschaft. Seit ihrer Transformation im Jahr 2022 bringt sie digitale Kunst gezielt in den öffentlichen Raum und macht sie für ein breites Publikum zugänglich.
Die Projektionen am Jenoptik-Hochhaus erreichen beeindruckende Dimensionen von bis zu 960 Quadratmetern und verwandeln die Gebäudefassaden in lebendige Leinwände. Damit wird nicht nur Kunst sichtbar gemacht, sondern auch der Stadtraum aktiv gestaltet.
Kuratiert wird die Reihe von Robert Seidel in Zusammenarbeit mit der Galerie Huber & Treff. Gemeinsam schaffen sie eine Plattform für nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler, die neue Wege in der digitalen Kunst beschreiten.
Ein kulturelles Highlight für Jena und darüber hinaus
Mit „Residue Entropy Light“ präsentiert tangente digital art bereits die neunte Ausstellung dieser Reihe und unterstreicht erneut die Bedeutung Jenas als Standort für innovative Kunstprojekte. Die Verbindung von modernster Technik, künstlerischer Vision und urbanem Raum schafft ein einzigartiges Erlebnis, das Besucherinnen und Besucher nachhaltig beeindruckt.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Kunstinteressierte, sondern auch an alle, die neugierig auf neue Formen der visuellen Darstellung sind. Die frei zugängliche Präsentation macht es besonders leicht, in die Welt der digitalen Kunst einzutauchen und sich von den leuchtenden Mikrowelten verzaubern zu lassen.
Ein Muss für Kunst- und Technikbegeisterte
Die Installation von Chris Hoffmann ist weit mehr als eine gewöhnliche Projektion. Sie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie digitale Technologien neue Perspektiven eröffnen und Kunst im öffentlichen Raum neu definieren können.
Wer sich für Lichtkunst, innovative Technologien oder außergewöhnliche visuelle Erlebnisse interessiert, sollte sich dieses Event nicht entgehen lassen. Die Kombination aus wissenschaftlicher Inspiration, künstlerischer Kreativität und beeindruckender Inszenierung macht „Residue Entropy Light“ zu einem unvergesslichen Highlight im Kulturkalender.
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Info, Jenoptik | Foto, Frank Liebold | Veranstaltungen im Eventkalender


















