„Hack the paradise!“: Smart-City-Hackathon bringt am 12. und 13. Juni digitale Ideen nach Jena

Wie können digitale Technologien Städte lebenswerter, nachhaltiger und effizienter machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Smart-City-Hackathon „Hack the paradise!“, der am 12. und 13. Juni 2026 im JEDI, dem Jena Digital Innovation Hub, stattfindet. Die Stadt Jena bringt dafür Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie kreative und technische Talente zusammen, um gemeinsam an konkreten Lösungen für kommunale Herausforderungen zu arbeiten.

Die Anmeldung für die zweitägige Veranstaltung läuft bereits. Angesprochen sind Studierende, Entwicklerinnen und Entwickler, Designerinnen und Designer, Start-ups, Kreative sowie Interessierte aus der Region, die sich mit digitalen Ideen und technischem Know-how einbringen möchten.

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Wichtiger Ausbau am Schlegelsberg 2027 in Jena geplant

Wichtiger Ausbau am Schlegelsberg 2027 in Jena geplant. Foto: Illustration via KI
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Stadt Jena setzt auf offene Innovationsformate

Mit dem Hackathon verfolgt die Stadt Jena das Ziel, digitale Stadtentwicklung gemeinsam mit der Stadtgesellschaft voranzutreiben. Im Mittelpunkt stehen konkrete Herausforderungen aus Bereichen wie Infrastruktur, Datenanwendungen und digitale Dienstleistungen.

Bürgermeister und Digitalisierungsdezernent Benjamin Koppe sieht darin einen wichtigen Bestandteil der kommunalen Digitalstrategie: „Viele Fragen, die unsere Stadt bewegen, lassen sich nicht allein im Rathaus lösen. Deshalb setzen wir auf den Austausch mit Menschen, die in Jena forschen, entwickeln, gründen und Verantwortung übernehmen. Der Hackathon zeigt, wie aus unterschiedlichen Perspektiven konkrete Lösungsansätze entstehen können.“

Der Smart-City-Hackathon soll dabei nicht nur Ideen sammeln, sondern vor allem den direkten Austausch zwischen Verwaltung, Forschung, Unternehmen und Zivilgesellschaft fördern. Die Stadt reagiert damit auf die wachsende Bedeutung digitaler Technologien für urbane Entwicklung, Mobilität, Energieversorgung und kommunale Dienstleistungen.

JenaMedia – Veranstaltungstipp:

8 km FirmenWandertag Jena am 25. August 2026. Bewegung, Teamgeist und Natur erleben!

Aktiver FirmenWandertag Jena 2026. 8 km Teamspirit pur! Foto: Laufszene Events
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Auftakt mit Smart City Forum und Networking

Der Startschuss für „Hack the paradise!“ fällt am Freitag, 12. Juni 2026, um 17:00 Uhr im JEDI – Jena Digital Innovation Hub. Zum Auftakt findet ein Smart City Forum statt, bei dem aktuelle Themen und konkrete Aufgabenstellungen vorgestellt werden.

Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in laufende Smart-City-Projekte und lernen Herausforderungen kennen, an denen während des Hackathons gearbeitet werden soll. Im Anschluss steht das Networking im Mittelpunkt. Dort können sich Teams bilden und erste Projektideen entwickeln.

Das Veranstaltungsformat setzt bewusst auf interdisziplinäre Zusammenarbeit. Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und Erfahrungen sollen gemeinsam Lösungen erarbeiten. Neben technischer Entwicklung spielen dabei auch Design, Nutzerfreundlichkeit und gesellschaftliche Anforderungen eine Rolle.

Entwicklung erster Prototypen am zweiten Veranstaltungstag

Am Samstag, 13. Juni 2026, beginnt ab 10:00 Uhr die eigentliche Arbeitsphase des Hackathons. Die Teams entwickeln erste Konzepte, Anwendungen und Prototypen für digitale Lösungen.

Unterstützt werden die Teilnehmenden von Mentorinnen und Mentoren aus verschiedenen Fachbereichen. Die Aufgabenstellungen stammen aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Thematisch reicht das Spektrum von datenbasierten Anwendungen bis zu intelligenten Infrastruktur- und Plattformlösungen.

Dabei sollen innerhalb kurzer Zeit erste praktische Ansätze entstehen, die später weiterentwickelt werden können. Das Format orientiert sich an klassischen Hackathons, bei denen gemeinsames Arbeiten, schnelles Testen von Ideen und direkte Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen.

Kreativer Smart-City-Hackathon startet am 12.06. in Jena. Foto: Illustration via KI
Kreativer Smart-City-Hackathon startet am 12.06. in Jena. Foto: Illustration via KI

Beteiligung und digitale Teilhabe im Fokus

Für Dorothea Prell, Smart-City-Beauftragte der Stadt Jena, zeigt der Hackathon, wie wichtig offene Beteiligungsprozesse für die digitale Stadtentwicklung geworden sind.

Sie erklärt: „Smart City bedeutet vor allem, Stadtentwicklung gemeinsam zu denken und digitale Kompetenzen aktiv einzubinden. Mit dem Hackathon schaffen wir ein offenes Beteiligungsformat für Menschen, die ihre Ideen und Erfahrungen in die Zukunft Jenas einbringen möchten.“

Besonders die Vielfalt der Perspektiven sei entscheidend. Neben Softwareentwicklung und Datenanalyse seien auch kreative Ansätze, Gestaltungsideen und Nutzungskonzepte gefragt.

Die Stadt Jena knüpft mit dem Format an bundesweite Entwicklungen im Bereich Smart City und digitale Verwaltung an. Kommunen setzen zunehmend auf offene Innovationsprozesse, um komplexe Herausforderungen schneller und praxisnah zu bearbeiten.

Hackathon als Treffpunkt für die regionale Innovationsszene

Neben der Arbeit an konkreten Projekten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Kontakte innerhalb der regionalen Innovations- und Technologieszene aufzubauen. Für Studierende und junge Fachkräfte kann der Hackathon auch ein Einstiegspunkt in lokale Netzwerke aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung sein.

Domenique Dölz, Teilprojektleiter Smart City Jena, betont den praktischen Charakter des Formats: „Innerhalb kurzer Zeit entstehen aus ersten Ideen oft konkrete Lösungsansätze. Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen arbeiten gemeinsam an Zukunftsthemen. Dabei darf selbstverständlich gemeinsam entwickelt, getestet und auch gepromptet werden.“

Besondere technische Vorkenntnisse seien laut Veranstaltern nicht zwingend notwendig. Wichtiger seien Offenheit, Teamarbeit und Interesse an digitalen Themen.

Smart-City-Strategie soll langfristig gestärkt werden

Mit „Hack the paradise!“ will die Stadt Jena ihre Smart-City-Strategie weiterentwickeln und neue Impulse für digitale Beteiligung schaffen. Gleichzeitig soll das Format zeigen, wie Kommunen gemeinsam mit lokalen Akteuren neue Ideen für Stadtentwicklung erarbeiten können.

Die Veranstaltung im JEDI soll deshalb nicht nur kurzfristige Projektideen hervorbringen, sondern langfristig Kooperationen zwischen Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stärken.

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