Wichtige Zukunftswerkstatt zur Pandemievorsorge: Austausch zur Pandemieprävention am 05. Juni 2026. Anmeldung bis Ende Mai.

Die Stadt Jena veranstaltet am 5. Juni 2026 eine Zukunftswerkstatt zur kommunalen Pandemievorsorge. Bürgerinnen und Bürger sollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft Erfahrungen aus der Corona-Pandemie auswerten und Vorschläge für zukünftige Krisensituationen entwickeln. Die Veranstaltung findet von 16 bis 19 Uhr in der IGS Grete Unrein statt.

Die Zukunftswerkstatt ist Teil der Arbeit der Arbeitsgruppe „Vorsorgestrategie Pandemie“. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven in die Entwicklung kommunaler Vorsorgestrategien einzubeziehen. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Anmeldungen sind noch bis zum 29. Mai 2026 möglich.

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Bewegende Konzertsaison der Jenaer Philharmonie. Foto: Christoph Worsch // JenaKultur
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Bürgerbeteiligung als Teil der kommunalen Krisenvorsorge

Die Stadt Jena setzt bei der Weiterentwicklung ihrer Pandemieplanung auf Beteiligung der Bevölkerung. Die Zukunftswerkstatt soll Erfahrungen aus der Corona-Zeit systematisch sammeln und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.

Geplant ist ein strukturierter Ablauf mit gemeinsamer Einführung und anschließender Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit konkreten Fragestellungen aus Bereichen wie Gesundheit, Bildung, gesellschaftliches Leben, Verwaltung und Kommunikation.

Die Ergebnisse werden dokumentiert und fließen in die weitere Arbeit der AG Vorsorgestrategie Pandemie ein. Daraus soll ein umfassender Sachbericht entstehen, der voraussichtlich im Sommer 2026 veröffentlicht wird.

Erfahrungen aus der Corona-Pandemie im Mittelpunkt

Die Corona-Pandemie hat Kommunen in vielen Bereichen vor organisatorische und gesellschaftliche Herausforderungen gestellt. Dazu gehörten Fragen der Gesundheitsversorgung, Schulorganisation, sozialen Unterstützung und öffentlichen Kommunikation.

Mit der Zukunftswerkstatt möchte die Stadt Jena Erfahrungen aus dieser Zeit auswerten und zugleich Möglichkeiten für zukünftige Krisenlagen entwickeln. Dabei sollen sowohl persönliche Erfahrungen als auch fachliche Perspektiven berücksichtigt werden.

Gesundheitsdezernentin Kathleen Lützkendorf erklärt dazu: „Für die Arbeit der AG war es uns von Anfang an wichtig, möglichst viele Perspektiven und Erfahrungen zusammenzubringen. Die Zukunftswerkstatt bietet dafür einen geeigneten Rahmen.“

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Vorkenntnisse oder fachliche Qualifikationen sind nicht erforderlich.

Zukunftsorientierte Beteiligung zur Pandemievorsorge. Foto-Illustration via KI
Zukunftsorientierte Beteiligung zur Pandemievorsorge. Foto-Illustration via KI

Arbeitsgruppe vereint Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft

In der Arbeitsgruppe „Vorsorgestrategie Pandemie“ arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Beteiligt sind Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Mitglieder von Stadtratsfraktionen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft.

Bereits im vergangenen Jahr wurden mehrere Themenfelder in einzelnen Sitzungen behandelt. Dazu zählen Gesundheit, Jugend und Bildung, Kultur und Gesellschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung.

Zusätzlich konnten Bürgerinnen und Bürger über die Beteiligungsplattform der Stadt persönliche Erfahrungen aus der Corona-Zeit teilen und an Umfragen teilnehmen. Die Zukunftswerkstatt ergänzt diese digitalen Angebote nun durch ein Präsenzformat mit direktem Austausch.

Stadt Jena lädt am 05.06. zur Zukunftswerkstatt Pandemievorsorge ein. Foto-Illustration via KI
Stadt Jena lädt am 05.06. zur Zukunftswerkstatt Pandemievorsorge ein. Foto-Illustration via KI

Kommunale Pandemievorsorge gewinnt an Bedeutung

Die Aufarbeitung der Corona-Pandemie bleibt bundesweit ein wichtiges Thema für Städte und Gemeinden. Viele Kommunen überprüfen derzeit ihre Krisenpläne und diskutieren über bessere Strukturen für zukünftige Ausnahmesituationen.

Dazu gehören Fragen nach schneller Information der Bevölkerung, funktionierenden Verwaltungsabläufen und sozialer Unterstützung in Krisenzeiten. Auch die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Bildungseinrichtungen und Gesundheitssystemen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Jena verfolgt mit der Zukunftswerkstatt einen beteiligungsorientierten Ansatz. Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Erfahrungen aktiv einbringen und konkrete Vorschläge entwickeln können. Die Stadt setzt damit auf einen offenen Austausch zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit.

Anmeldung noch bis Ende Mai möglich

Die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Plätze werden nach Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Sollte die maximale Teilnehmerzahl erreicht werden, wird eine Warteliste eingerichtet.

Interessierte können sich online über die Beteiligungsplattform der Stadt Jena anmelden oder telefonisch Kontakt aufnehmen.

Veranstaltungsdetails im Überblick

  • Veranstaltung: Zukunftswerkstatt zur Pandemievorsorge
  • Datum: 5. Juni 2026
  • Uhrzeit: 16:00 bis 19:00 Uhr
  • Ort: IGS Grete Unrein, Jena
  • Veranstalter: Stadt Jena / AG Vorsorgestrategie Pandemie
  • Zielgruppe: Bürgerinnen und Bürger, Interessierte aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft
  • Teilnahme: Nur mit Anmeldung
  • Anmeldeschluss: 29. Mai 2026

Ergebnisse sollen in kommunalen Sachbericht einfließen

Die Erkenntnisse aus der Zukunftswerkstatt werden nach Angaben der Stadt ausgewertet und in den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe aufgenommen. Dieser Bericht soll Empfehlungen und Erfahrungen bündeln und als Grundlage für zukünftige Vorsorgestrategien dienen.

Damit verfolgt die Stadt Jena das Ziel, die kommunale Krisenvorsorge langfristig weiterzuentwickeln und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven stärker einzubeziehen.

Beteiligungsplattform der Stadt Jena

Hashtags
#Jena #Pandemievorsorge #Bürgerbeteiligung #Corona #Gesundheit

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