„Jena im Einsatz“: Bürgermeister Benjamin Koppe startet neue Vor-Ort-Reihe

Mit dem neuen Format „Jena im Einsatz“ will Bürgermeister Benjamin Koppe den direkten Austausch mit Einsatzkräften, Beschäftigten, Ehrenamtlichen und weiteren engagierten Menschen in Jena verstärken. Zum Auftakt begleitet er am 17. August 2026, dem ersten Tag nach den Sommerferien, gemeinsam mit der Polizei die Situation rund um den Schulstart und die Schulwegsicherheit. Weitere Stationen sind unter anderem bei der Bürgerstiftung Jena, Saale-Holzland, dem Fachdienst Bürgerdienste, dem DRK-Ausbildungszentrum in Wenigenjena sowie bei Feuerwehr, Polizei und Einrichtungen der digitalen Bildung vorgesehen.

Jena im Einsatz bringt Politik und Praxis zusammen

Die neue Vor-Ort-Reihe soll einen unmittelbaren Einblick in die Bereiche ermöglichen, in denen Menschen täglich Verantwortung übernehmen und sich für die Stadt einsetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sicherheit, Bürgerservice, Ehrenamt und Digitalisierung.

Anders als bei klassischen Besichtigungsterminen geht es bei „Jena im Einsatz“ vor allem um den persönlichen Austausch. Benjamin Koppe möchte mit den Beteiligten darüber sprechen, welche Erfahrungen sie in ihrem Alltag machen, welche Herausforderungen bestehen und an welchen Stellen die Stadt unterstützen oder Rahmenbedingungen verbessern kann.

Dabei soll der Blick aus der Praxis eine Ergänzung zur täglichen Arbeit von Verwaltung und Politik sein. Erfahrungen von Menschen, die unmittelbar vor Ort tätig sind oder sich engagieren, können dabei unterschiedliche Perspektiven auf bestehende Abläufe und Herausforderungen vermitteln.

„Viele Themen, die wir in Verwaltung und Politik entscheiden und auf den Weg bringen, zeigen sich vor Ort noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Deshalb möchte ich zuhören, nachfragen und aus erster Hand erfahren, was die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Engagement bewegt“, erklärt Bürgermeister Benjamin Koppe.

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Auftakt zur Schulwegsicherheit am 17. August

Die erste Station von „Jena im Einsatz“ steht im Zeichen der Schulwegsicherheit. Am 17. August, dem ersten Tag nach den Sommerferien, begleitet Koppe gemeinsam mit der Polizei die Situation rund um den Schulstart.

Im Mittelpunkt stehen dabei sichere Schulwege und konkrete Fragen des Straßenverkehrs. Dazu gehören unter anderem das Verhalten sogenannter Elterntaxis, bestehende Halteverbote, Sichtbeziehungen sowie die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Der Termin soll zugleich verdeutlichen, dass sichere Schulwege nicht allein durch einzelne Maßnahmen entstehen. Nach Angaben der Stadt sind dafür das Zusammenspiel von Stadt, Polizei, Schulen, Eltern und allen weiteren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern entscheidend.

Gerade zum Schulbeginn treffen unterschiedliche Interessen und Verkehrssituationen unmittelbar aufeinander. Die Schulwegsicherheit wird deshalb zum ersten praktischen Beispiel für den Ansatz der neuen Vor-Ort-Reihe: Erfahrungen und Herausforderungen sollen dort betrachtet werden, wo sie tatsächlich auftreten.

Weitere Stationen in verschiedenen Bereichen

Nach dem Auftakt zur Schulwegsicherheit sind für die kommenden Wochen weitere Termine in unterschiedlichen Bereichen des städtischen Lebens vorgesehen. Dazu zählen Gespräche mit der Bürgerstiftung Jena, Saale-Holzland, ein Besuch beim Fachdienst Bürgerdienste und ein Austausch im neuen DRK-Ausbildungszentrum in Wenigenjena.

Auch die Arbeit der Polizei und der Feuerwehr soll Teil der Reihe sein. Geplant sind Termine mit den Kontaktbereichsbeamten der Polizei, bei der Freiwilligen Feuerwehr Lobeda sowie bei der Jugendfeuerwehr.

Damit richtet sich der Blick nicht ausschließlich auf Verwaltung und öffentliche Einrichtungen. Auch Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und die praktische Organisation von Sicherheit und Ausbildung gehören zu den Themen, die im Rahmen von „Jena im Einsatz“ aufgegriffen werden sollen.

Jena im Einsatz: Neue Vor-Ort-Reihe startet am 17.08. Foto: Stadt Jena
Jena im Einsatz: Neue Vor-Ort-Reihe startet am 17.08. Foto: Stadt Jena

Digitalisierung und Nachwuchsförderung als weitere Themen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Digitalisierung und digitaler Bildung. Dafür sind Besuche beim Jena Digital Innovation Hub und im ProbierLaden vorgesehen.

Dort soll unter anderem darüber gesprochen werden, wie digitale Angebote für möglichst viele Menschen verständlich und zugänglich gestaltet werden können. Auch Fragen der digitalen Bildung und Nachwuchsförderung gehören zu den geplanten Gesprächen.

Damit umfasst die Vor-Ort-Reihe unterschiedliche Themenfelder des städtischen Lebens. Von Schulwegsicherheit und Feuerwehr über Bürgerservice und Ehrenamt bis hin zu Digitalisierung reicht das Spektrum der geplanten Stationen.

Erkenntnisse sollen in die Stadtverwaltung einfließen

Die Gespräche an den einzelnen Stationen sollen nicht bei einem Vor-Ort-Termin enden. Nach Angaben der Stadt sollen die dabei gewonnenen Erkenntnisse in die weitere Arbeit der Stadtverwaltung einfließen.

Gleichzeitig soll das Format sichtbar machen, wie vielfältig der tägliche Einsatz für Jena ist. Neben klassischen Verwaltungsaufgaben stehen dabei insbesondere Sicherheit, Service, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit der Stadt im Mittelpunkt.

Für die Arbeit von Politik und Verwaltung können unmittelbare Rückmeldungen aus der Praxis eine zusätzliche Perspektive bieten. Genau diesen Austausch will Bürgermeister Benjamin Koppe mit der neuen Reihe regelmäßig ermöglichen.

Medienbegleitung der Termine

Die Stadt Jena will die einzelnen Stationen von „Jena im Einsatz“ kommunikativ begleiten. Für Medienvertreterinnen und Medienvertreter ist jeweils ein gesondertes Zeitfenster für Fragen, Gespräche und O-Töne vorgesehen.

Die konkreten Termine und Treffpunkte sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden. Der Auftakt zur Reihe findet am 17. August 2026 im Zusammenhang mit der Schulwegsicherheit und dem Schulstart statt.

Mit „Jena im Einsatz“ setzt Bürgermeister Benjamin Koppe damit auf einen regelmäßigen Austausch unmittelbar vor Ort. Die geplanten Stationen sollen unterschiedliche Bereiche des städtischen Lebens abbilden und Erfahrungen von Menschen einbeziehen, die täglich Verantwortung für Sicherheit, Service, Ehrenamt, Bildung und Digitalisierung übernehmen.

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