Solidarisches Zusammenleben der Generationen: Jena nimmt Projektanträge für 2027 an

Die Stadt Jena nimmt ab sofort Projektanträge für das Förderjahr 2027 im Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen” (LSZ) entgegen. Gefördert werden Maßnahmen gemeinnütziger Träger, von Verbänden der Wohlfahrtspflege und von kirchlichen Trägern. Die Antragsfrist ist der 16. Oktober 2026.

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Internationale Studierende in Thüringen: Viele würden bleiben, doch der Berufseinstieg ist eine Hürde

Internationale Studierende in Thüringen: Konkrete Hürden. Foto: C. Worsch // Uni Jena
Internationale Studierende in Thüringen: Konkrete Hürden. Foto: C. Worsch // Uni Jena

Viele internationale Studierende können sich vorstellen, nach ihrem Abschluss in Thüringen zu bleiben. Das zeigt eine Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Entscheidend für den Berufseinstieg sind demnach gute Deutschkenntnisse, Kenntnisse über Bewerbungsprozesse, frühzeitige Kontakte zu regionalen Unternehmen und eine Unternehmenskultur, die internationale Beschäftigte willkommen heißt. Die Studie zeigt, was Unternehmen, Hochschulen und weitere Akteure tun können, damit aus dem Studienort ein langfristiger Arbeits- und Lebensmittelpunkt wird.

Landesprogramm LSZ: Familien im Blick

Das Landesprogramm wird seit 2019 in den Thüringer Kreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Es nimmt die Interessen der gesamten Familie in den Blick. Vorhandene Angebote für Familien sollen gestärkt werden, außerdem soll das Programm neue Impulse setzen.

Gefördert werden Projekte, die die Lebensbedingungen von Familien verbessern oder erhalten.

Sozialdezernentin: Miteinander in allen Ortsteilen und Generationen

Sozialdezernentin Kathleen Lützkendorf verweist auf die bisherigen Erfahrungen mit dem Landesprogramm. „Unsere Stadt wird durch ein gelingendes Miteinander in allen Ortsteilen und Generationen getragen. Bereits seit sieben Jahren können wir durch das Landesprogramm engagierte Menschen dabei unterstützen, in genau dieses Miteinander zu investieren. Wir freuen uns auf Ihre Ideen für die neue Förderperiode“, betont Lützkendorf.

Solidarisches Zusammenleben: Jena startet Förderjahr 2027. Foto: Illustration via KI
Solidarisches Zusammenleben: Jena startet Förderjahr 2027. Foto: Illustration via KI

Wer Anträge stellen kann und was förderfähig ist

Projekte können von gemeinnützigen Trägern, Verbänden der Wohlfahrtspflege und kirchlichen Trägern gefördert werden.

Zuwendungsfähig sind Personal-, Sach- und Verwaltungsausgaben sowie Honorarausgaben. Investitionen können nicht bezuschusst werden.

Antragsunterlagen und Frist

Den Projektantrag, die LSZ-Richtlinie der Stadt Jena und weitere Informationen stellt die Stadt im Serviceportal der Stadt Jena zur Beantragung von Mitteln für familienunterstützende Maßnahmen bereit.

Anträge für das Förderjahr 2027 müssen bis zum 16. Oktober 2026 vorliegen.

JenaMedia – Veranstaltungstipp:

Ultimatives Comedy-Event 2026: Luksan Wunder im Kassa

Ultimatives Comedy-Event 2026: Luksan Wunder im Kassa. Fotografik: Faible Booking // Kassa Jena
Ultimatives Comedy-Event 2026: Luksan Wunder im Kassa. Fotografik: Faible Booking // Kassa Jena

Das Humorkollektiv Luksan Wunder gastiert am 18. Oktober 2026 mit seinem aktuellen Bühnenprogramm „Dr. Edeljoghurts Multimediapanoptikum 2“ im Kassa Jena. Der Einlass beginnt um 19:00 Uhr, Veranstaltungsbeginn ist um 20:00 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die moderne Comedy, Satire und multimediale Unterhaltung erleben möchten.

Luksan Wunder zählt seit Jahren zu den bekanntesten Formationen der deutschsprachigen Comedy-Szene. Bekannt wurde das Kollektiv zunächst durch zahlreiche erfolgreiche Internetvideos, die weltweit über eine halbe Milliarde Aufrufe erzielt haben. Mit ihrem aktuellen Liveprogramm verbinden die Künstler unterschiedliche Stilrichtungen zu einer abwechslungsreichen Bühnenshow.

Über das Programm Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) in Thüringen

Das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) stärkt seit 2019 das Miteinander von Familien und Generationen in Thüringen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern und soziale Teilhabe zu fördern. Das Programm unterstützt Projekte, die Begegnung, gegenseitige Hilfe und Zusammenhalt über Altersgrenzen hinweg ermöglichen – von Familienzentren über Mehrgenerationenhäuser bis zu Nachbarschaftsinitiativen.

Finanziert wird das LSZ durch das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF). Die Landkreise und kreisfreien Städte setzen die Maßnahmen eigenständig um und können jährlich Fördermittel beantragen. Dabei steht die Stärkung lokaler Strukturen im Mittelpunkt: Kommunen entwickeln eigene Konzepte, um Familienfreundlichkeit und Solidarität vor Ort zu leben.

Träger und Umsetzung

  • Das LSZ wird vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) finanziert.
  • Die Kommunen sind für die konkrete Umsetzung verantwortlich: Sie können jährlich Projektanträge stellen und erhalten Mittel zur Förderung lokaler Initiativen.
  • Typische Projekte sind z. B. Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren, Nachbarschaftsprojekte oder generationenübergreifende Kulturveranstaltungen.

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