Solidarisches Zusammenleben der Generationen: Jena nimmt Projektanträge für 2027 an
Die Stadt Jena nimmt ab sofort Projektanträge für das Förderjahr 2027 im Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen” (LSZ) entgegen. Gefördert werden Maßnahmen gemeinnütziger Träger, von Verbänden der Wohlfahrtspflege und von kirchlichen Trägern. Die Antragsfrist ist der 16. Oktober 2026.
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Landesprogramm LSZ: Familien im Blick
Das Landesprogramm wird seit 2019 in den Thüringer Kreisen und kreisfreien Städten umgesetzt. Es nimmt die Interessen der gesamten Familie in den Blick. Vorhandene Angebote für Familien sollen gestärkt werden, außerdem soll das Programm neue Impulse setzen.
Gefördert werden Projekte, die die Lebensbedingungen von Familien verbessern oder erhalten.
Sozialdezernentin: Miteinander in allen Ortsteilen und Generationen
Sozialdezernentin Kathleen Lützkendorf verweist auf die bisherigen Erfahrungen mit dem Landesprogramm. „Unsere Stadt wird durch ein gelingendes Miteinander in allen Ortsteilen und Generationen getragen. Bereits seit sieben Jahren können wir durch das Landesprogramm engagierte Menschen dabei unterstützen, in genau dieses Miteinander zu investieren. Wir freuen uns auf Ihre Ideen für die neue Förderperiode“, betont Lützkendorf.

Wer Anträge stellen kann und was förderfähig ist
Projekte können von gemeinnützigen Trägern, Verbänden der Wohlfahrtspflege und kirchlichen Trägern gefördert werden.
Zuwendungsfähig sind Personal-, Sach- und Verwaltungsausgaben sowie Honorarausgaben. Investitionen können nicht bezuschusst werden.
Antragsunterlagen und Frist
Den Projektantrag, die LSZ-Richtlinie der Stadt Jena und weitere Informationen stellt die Stadt im Serviceportal der Stadt Jena zur Beantragung von Mitteln für familienunterstützende Maßnahmen bereit.
Anträge für das Förderjahr 2027 müssen bis zum 16. Oktober 2026 vorliegen.
JenaMedia – Veranstaltungstipp:
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Über das Programm Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) in Thüringen
Das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) stärkt seit 2019 das Miteinander von Familien und Generationen in Thüringen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Familien zu verbessern und soziale Teilhabe zu fördern. Das Programm unterstützt Projekte, die Begegnung, gegenseitige Hilfe und Zusammenhalt über Altersgrenzen hinweg ermöglichen – von Familienzentren über Mehrgenerationenhäuser bis zu Nachbarschaftsinitiativen.
Finanziert wird das LSZ durch das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF). Die Landkreise und kreisfreien Städte setzen die Maßnahmen eigenständig um und können jährlich Fördermittel beantragen. Dabei steht die Stärkung lokaler Strukturen im Mittelpunkt: Kommunen entwickeln eigene Konzepte, um Familienfreundlichkeit und Solidarität vor Ort zu leben.
Träger und Umsetzung
- Das LSZ wird vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) finanziert.
- Die Kommunen sind für die konkrete Umsetzung verantwortlich: Sie können jährlich Projektanträge stellen und erhalten Mittel zur Förderung lokaler Initiativen.
- Typische Projekte sind z. B. Mehrgenerationenhäuser, Familienzentren, Nachbarschaftsprojekte oder generationenübergreifende Kulturveranstaltungen.
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