Städtepartnerschaft Jena Lugoj: Traditionelles Eisessen mit Jenas Oberbürgermeister 

36 Jugendliche aus der rumänischen Partnerstadt verbringen ihre Sommerferien in Jena

Eine langjährige Tradition der Städtepartnerschaft zwischen Jena und der rumänischen Partnerstadt Lugoj wurde am Mittwoch, 5. August 2026, fortgesetzt. Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche begrüßte 36 Jugendliche im Alter von zwölf bis 14 Jahren sowie vier begleitende Lehrkräfte und lud sie im Namen der Stadt Jena zu einem gemeinsamen Eisessen ein. Die Begegnung fand bei sommerlichem Wetter statt und gehört seit Jahren zu den festen Programmpunkten des Ferienaufenthaltes der Schülerinnen und Schüler aus Lugoj.

Die Jugendlichen halten sich vom 2. bis 14. August 2026 in Jena auf. Während ihres Aufenthalts lernen sie die Stadt, ihre Geschichte sowie zahlreiche kulturelle und touristische Einrichtungen kennen. Gleichzeitig bietet das Austauschprogramm vielfältige Möglichkeiten für persönliche Begegnungen und den interkulturellen Dialog zwischen jungen Menschen beider Städte.

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Ferienaufenthalt ist fester Bestandteil der Städtepartnerschaft

Der Besuch der Schülerinnen und Schüler aus Lugoj zählt zu den zentralen Bausteinen der Städtepartnerschaft zwischen Jena und Lugoj, die bereits seit mehr als vier Jahrzehnten besteht. Seit vielen Jahren organisiert der Jenaer Verein zur Förderung der Partnerschaft zwischen den Städten Lugoj und Jena e.V. den Sommeraufenthalt der Jugendlichen in Thüringen.

Mit dem Austausch verfolgt der Verein das Ziel, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, die Partnerstadt kennenzulernen, neue Eindrücke zu gewinnen und persönliche Kontakte über Ländergrenzen hinweg aufzubauen. Der Ferienaufenthalt ist damit weit mehr als ein touristischer Besuch. Er steht für den kontinuierlichen Austausch zwischen beiden Städten und trägt dazu bei, die Städtepartnerschaft auch für nachfolgende Generationen lebendig zu halten.

Eisessen mit dem Oberbürgermeister gehört seit Jahren zum Programm

Das gemeinsame Eisessen mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche hat sich im Laufe der Jahre zu einer festen Tradition entwickelt. Die Einladung der Stadt Jena bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, den Oberbürgermeister persönlich zu treffen und den Aufenthalt in ungezwungener Atmosphäre zu beginnen beziehungsweise fortzusetzen.

Solche Begegnungen sind ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen beiden Städten. Sie unterstreichen den Stellenwert, den die Stadt Jena der internationalen Zusammenarbeit und dem Jugendaustausch beimisst.

Städtepartnerschaft Jena Lugoj: Gemeinsamer Schüleraustausch. Foto: Stadt Jena
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Umfangreiches Programm vermittelt Einblicke in Jena und Thüringen

Während ihres Aufenthalts erwartet die Jugendlichen ein vielseitiges Besuchsprogramm, das unterschiedliche Bereiche des gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Lebens vermittelt. Die geplanten Exkursionen und Besichtigungen ermöglichen es den Gästen aus Lugoj, Jena sowie weitere Ziele in Thüringen kennenzulernen.

Zum Programm gehören eine Stadtführung durch Jena sowie der Besuch des JenTowers. Darüber hinaus stehen Ausflüge zur Heidecksburg in Rudolstadt und zu den Dornburger Schlössern auf dem Plan. Beide Ziele vermitteln Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region.

Ergänzt wird das Programm durch Besuche der Imaginata und des Planetariums. Beide Einrichtungen stehen für unterschiedliche Formen der Wissensvermittlung und bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, naturwissenschaftliche Themen auf anschauliche Weise zu erleben.

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Die Verlierer am 12.10 2026 LIVE im Kassablanca Jena

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Freizeitangebote fördern den Austausch untereinander

Neben den Bildungs- und Kulturangeboten bietet das Programm zahlreiche gemeinsame Freizeitaktivitäten. Eine Schlauchboottour sowie ein Bowling-Nachmittag schaffen Gelegenheiten, gemeinsam Zeit zu verbringen und neue Kontakte zu knüpfen.

Auch eine Stadionführung gehört zum geplanten Aufenthalt. Sie ergänzt das abwechslungsreiche Programm, das Bildung, Kultur, Geschichte und Freizeit miteinander verbindet.

Gerade diese Mischung aus gemeinsamen Erlebnissen und informativen Programmpunkten trägt dazu bei, dass sich die Jugendlichen kennenlernen und persönliche Beziehungen entwickeln können. Solche Begegnungen bilden häufig die Grundlage für langfristige Freundschaften und stärken den Gedanken der europäischen Verständigung.

Städtepartnerschaft lebt vom persönlichen Austausch

Die seit mehr als 40 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Jena und Lugoj wird durch regelmäßige Begegnungen wie den Ferienaufenthalt kontinuierlich mit Leben gefüllt. Während offizielle Kontakte zwischen Kommunen eine wichtige Grundlage bilden, entsteht der eigentliche Wert einer Städtepartnerschaft vor allem durch persönliche Begegnungen der Menschen.

Jugendaustauschprogramme nehmen dabei eine besondere Rolle ein. Sie ermöglichen jungen Menschen, eine andere Kultur unmittelbar kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und den europäischen Gedanken im Alltag zu erleben. Gleichzeitig fördern sie gegenseitiges Verständnis sowie den respektvollen Umgang miteinander.

Der Ferienaufenthalt der Schülerinnen und Schüler aus Lugoj verdeutlicht, dass Städtepartnerschaften weit über formale Vereinbarungen hinausgehen. Sie schaffen Räume für Begegnungen, gemeinsames Lernen und nachhaltige Kontakte zwischen den beteiligten Städten.

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