Stadt Jena lädt zur Zukunftswerkstatt am 05. Juni 2026 zur Pandemievorsorge ein

Die Stadt Jena veranstaltet am 5. Juni 2026 eine Zukunftswerkstatt zur kommunalen Pandemievorsorge. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Erfahrungen aus der Corona-Pandemie einzubringen und gemeinsam Vorschläge für den Umgang mit künftigen Krisensituationen zu entwickeln. Die Veranstaltung findet von 16 bis 19 Uhr in der IGS Grete Unrein in Jena statt.

Organisiert wird die Zukunftswerkstatt im Rahmen der Arbeitsgruppe „Vorsorgestrategie Pandemie“. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven aus Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik zusammenzuführen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die kommunale Vorsorge abzuleiten.

Weitere Nachrichten aus Jena:

Schwimmhalle in Lobeda-West: Wie geht es 2026 weiter?

Schwimmhalle in Lobeda-West: Wie geht es 2026 weiter? Foto: Illustration via KI
Schwimmhalle in Lobeda-West: Wie geht es 2026 weiter? Foto: Illustration via KI

Strukturierte Werkstatt mit Bürgerbeteiligung

Die Veranstaltung ist als moderiertes Beteiligungsformat angelegt. Nach einem gemeinsamen Einstieg arbeiten die Teilnehmenden in mehreren Kleingruppen an konkreten Fragestellungen. Grundlage dafür sind persönliche Erfahrungen aus der Corona-Zeit sowie aktuelle Herausforderungen der kommunalen Krisenvorsorge.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Vorbereitung auf zukünftige Pandemien und vergleichbare Krisenlagen. Diskutiert werden unter anderem Themen aus Gesundheit, Bildung, Kultur, Verwaltung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden dokumentiert und anschließend in die fachliche Arbeit der Arbeitsgruppe eingebunden.

Gesundheitsdezernentin Kathleen Lützkendorf sieht in dem Format eine wichtige Ergänzung zur bisherigen Arbeit der AG: „Für die Arbeit der AG war es uns von Anfang an ein Anliegen, möglichst viele Perspektiven und Erfahrungen an einen Tisch zu bekommen. Ich freue mich, dass die Zukunftswerkstatt jetzt den passenden Rahmen bietet, um gemeinsam an der Verbesserung der kommunalen Pandemievorsorge zu arbeiten.“

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 100 Personen begrenzt. Interessierte können sich vom 7. bis 29. Mai 2026 anmelden. Die Plätze werden nach Reihenfolge des Eingangs vergeben. Sollte die maximale Teilnehmerzahl erreicht werden, richtet die Stadt Jena eine Warteliste ein.

Die Anmeldung ist online über die Beteiligungsplattform der Stadt Jena möglich:

Beteiligungsplattform der Stadt Jena

Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur telefonischen Anmeldung unter 03641/492725. Die Hotline ist werktags zwischen 9 und 15 Uhr erreichbar.

Arbeitsgruppe bündelt Erfahrungen aus der Corona-Pandemie

Die Arbeitsgruppe „Vorsorgestrategie Pandemie“ beschäftigt sich seit mehreren Monaten mit den Folgen und Erfahrungen der Corona-Pandemie. Ziel der Initiative ist es, Lehren aus vergangenen Krisensituationen zu ziehen und die kommunale Vorbereitung auf zukünftige Pandemien zu verbessern.

An der Arbeitsgruppe beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie Akteure aus der Zivilgesellschaft. Durch diese breite Zusammensetzung sollen unterschiedliche Sichtweisen und praktische Erfahrungen in die Diskussion einfließen.

Im vergangenen Jahr wurden bereits mehrere Themenkomplexe in eigenen Sitzungen behandelt. Dazu gehörten unter anderem Gesundheit, Jugend und Bildung, Kultur und Gesellschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung. Ergänzend konnten Bürgerinnen und Bürger auf der Beteiligungsplattform persönliche Erfahrungen aus der Corona-Zeit schildern und an einer Umfrage teilnehmen.

Kommunale Pandemievorsorge gewinnt weiter an Bedeutung

Die Zukunftswerkstatt zeigt, dass kommunale Krisenvorsorge auch mehrere Jahre nach der Corona-Pandemie weiterhin ein wichtiges Thema bleibt. Städte und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, Verwaltungsabläufe, Gesundheitsversorgung und Kommunikationsstrukturen so weiterzuentwickeln, dass sie in Krisensituationen schneller reagieren können.

Dabei geht es nicht nur um medizinische Fragen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Pandemien Auswirkungen auf Schulen, Kultur, Wirtschaft, Vereine und soziale Einrichtungen haben. Viele Kommunen setzen deshalb verstärkt auf Beteiligungsprozesse, um praktische Erfahrungen aus der Bevölkerung in politische Entscheidungen einzubeziehen.

Mit der Zukunftswerkstatt verfolgt die Stadt Jena das Ziel, konkrete Hinweise aus der Stadtgesellschaft aufzunehmen und in zukünftige Strategien einzuarbeiten. Die Werkstatt dient dabei auch als Austauschplattform zwischen Verwaltung und Bevölkerung.

Zukunftswerkstatt zur Pandemievorsorge am 05.06.2026. Foto: Illustration via KI
Zukunftswerkstatt zur Pandemievorsorge am 05.06.2026. Foto: Illustration via KI

Ergebnisse sollen in Sachbericht einfließen

Die Erkenntnisse aus der Zukunftswerkstatt werden nach Angaben der Stadtverwaltung in den abschließenden Sachbericht der Arbeitsgruppe aufgenommen. Dieser Bericht soll voraussichtlich im Sommer 2026 vorliegen.

Der Bericht soll bestehende Herausforderungen benennen und Vorschläge für zukünftige Maßnahmen enthalten. Dazu gehören mögliche Verbesserungen bei Kommunikation, Beteiligung, Krisenmanagement und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft.

Mit der Veranstaltung setzt die Stadt Jena den begonnenen Beteiligungsprozess zur kommunalen Pandemievorsorge fort und erweitert ihn um einen direkten Austausch vor Ort.

Hashtags
#Jena
#Pandemievorsorge
#Bürgerbeteiligung
#Gesundheitspolitik
#Zukunftswerkstatt

Info, Stadt Jena | Fotos, Illustration via KI | Veranstaltungen im Eventkalender